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Otto Ziege

Otto Ziege

Otto Ziege (* 14. Juni 1926 in Berlin) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer und Radsportfunktionär.

Ziege war zwischen 1947 und 1956 aktiv und gehörte ab 1949 dem Profirennstall des Fahrradherstellers Dürkopp an. Seinen größten sportlichen Erfolg feierte er 1949 mit dem Gewinn der Deutschen Straßen-Radmeisterschaft der Profis. Zusammen mit Willy Funda nahm er regelmäßig an dem seit 1949 wieder stattfindenden Berliner Sechstagerennen teil und avancierte dort zum Lokalmatador.

Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn eröffnete er zusammen mit seiner Frau eine Tankstelle an der Ecke Leibnizstraße/Mommsenstraße in Berlin-Charlottenburg. 1958 verpflichtete ihn Max Knaack, der Veranstalter des Sechstagerennens, als Sportlichen Leiter. Diese Funktion füllte er zunächst bis 1990 aus. Von der Wiederbelebung des Rennens im Jahr 1997 bis 2009 trug Ziege erneut die sportliche Verantwortung. Ebenso diente er zwischen 1976 und 1996 beim Dortmunder Sechstagerennen in der Dortmunder Westfalenhalle als Sportlicher Leiter.[1]

In den 1960er Jahren war Ziege vier Jahre lang Bundestrainer im Straßenradsport und stand lange Jahre als Präsident dem Berliner Radsport-Verband vor. Bei seinem Ausscheiden aus diesem Amt wurde er zu dessen Ehrenpräsident ernannt.[2] Für sein Lebenswerk wurde er 2001 mit dem Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnet. 2004 erhielt er das Goldene Band des Verbands der Berliner Sportjournalisten.[3]

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. morgenpost.de: Das Leben ist eine Tankstelle, vom 25. Januar 2004
  2. berlin-radsport.de: Präsidium des Berliner Radsport Verband e.V., abgerufen am 9. Oktober 2008
  3. bdr-radsport.de: Otto Ziege geehrt, von Februar 2004


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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