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Ottmar Walter
Ottmar Walter Obersülzen
Ottmar Walter im Juli 2005
Personalia
Name Ottmar Kurt Herrmann Walter
Geburtstag 6. März 1924
Geburtsort KaiserslauternDeutschland
Größe 177 cm
Position Mittelstürmer

Ottmar Kurt Herrmann Walter (* 6. März 1924 in Kaiserslautern) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und Weltmeister von 1954. Er spielte in den 1950er Jahren für den 1. FC Kaiserslautern und die deutsche Fußballnationalmannschaft.

Ottmar Walter ist der Bruder von Fritz Walter und der älteste noch lebende Spieler der Weltmeistermannschaft von 1954 (die anderen noch lebenden Weltmeister sind die beiden im Endspiel Aufgestellten Horst Eckel, Hans Schäfer sowie der Ersatzspieler Ulrich Biesinger).

Karriere Bearbeiten

Ottmar Walter spielte in seiner Jugend beim 1. FC Kaiserslautern, wo er später auch in die Herrenmannschaft übernommen wurde. 1941, während des Zweiten Weltkrieges, wurde er zur Marine nach Cuxhaven und Kiel abberufen. Dort wechselte er zum Cuxhavener SV und errang mit ihnen 1943 einen Platz in der Gauliga Osthannover, der damals höchsten Spielklasse. In der Endrunde der deutschen Meisterschaft 1943 spielte er bei Holstein Kiel, das die Endrunde nach einem 4:1 gegen Schalke 04 mit einem 4:1-Sieg gegen Vienna Wien als Dritter beendete. Im Krieg verletzte er sich am rechten Knie. Nach Kriegsende wechselte er 1947 wieder nach Kaiserslautern zurück. Mit seinem Bruder Fritz trug er maßgeblich dazu bei, dass der 1. FC Kaiserslautern 1951 und 1953 Deutscher Meister wurde. Mit 295 Toren in 275 Spielen ist er der Rekordtorschütze der Oberliga Südwest. In 42 Endrundenspielen um die deutsche Meisterschaft erzielte er für Kaiserslautern und Kiel 31 Tore.

Walter trug zwischen 1950 und 1956 21-mal das Trikot des DFB und erzielte dabei zehn Tore. Der Höhepunkt seiner Karriere war der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 mit der deutschen Elf in dem Spiel gegen Ungarn, das 3:2 für Deutschland endete.

Nach vielen Knie-Operationen beendete er 1959 seine Karriere als Fußballspieler. Anschließend betrieb er eine Tankstelle.[1]

Anlässlich seines 80. Geburtstags wurde ihm das Große Bundesverdienstkreuz verliehen. Das Eingangstor zur Nordtribüne im Fritz-Walter-Stadion, das nach seinem Bruder Fritz Walter benannt ist, wurde – ebenfalls anlässlich seines 80. Geburtstages – in Ottmar-Walter-Tor umbenannt.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Bundeszentrale für politische Bildung, Mittendrin statt nur dabei


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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