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Oswald Brozio (* 1. April 1934 in Königsberg (Preußen)) ist ein deutscher Basketball-Spieler[1], -Trainer und -Funktionär[2].

Werdegang Bearbeiten

Die Erfolgsgeschichte von Oswald Brozio, die ihn zum "Trainer des Jahres 1985" (Verband Deutscher Basketball-Trainer (Vdßt)) werden ließ[3], ist eng mit dem Heidenheimer Max-Planck-Gymnasium verbunden, dessen Gründungskollegium er 1972 angehörte. Bereits drei Jahre zuvor wurde der vorübergehende Spielplatz des Progymnasiums mit einem Basketballspiel Schüler gegen Lehrer eingeweiht[4].

Der Aufstieg 1985 in die 1. Damen-Basketball-Bundesliga[5] basiert auf der kontinuierlichen Aufbauarbeit Brozios. Bereits vor den ersten nationalen Titeln rangierte die Basketballabteilung des Heidenheimer SB nach einer Erhebung der Landesjugendwarte im Jahr 1974 auf Rang drei in Süddeutschland hinter zwei Münchner Vereinen[6]. Ein Jahr später spielten sieben HSB-Jugendmannschaften um den Titel in Baden-Württemberg[7]. 1977 verpassten die C-Mädchen den ganz großen Erfolg des Gewinns einer Deutschen Meisterschaft gegen den damals übermächtigen DJK Agon 08 Düsseldorf ganz knapp in eigener Halle[8], konnten aber im selben Jahr[9] und 1979[10] die Deutsche Meisterschaft im Schulsportwettbewerb Jugend trainiert für Olympia erringen. Dies gelang einem jüngeren Jahrgang ebenfalls im Bundesfinale 1982[11]. Im Jahr 1983 konnte dort der dritte Platz erreicht werden, während das Vereinsteam die deutsche Vizemeisterschaft erreichen konnte.[12]

Die jahrzehntelange Aufbauarbeit ließ Brozio auch zum Schulsportbeauftragten des BBW werden [13]. Ebenfalls 1985 wird sein Verein[14] mit dem erstmals vergebenen Pokal des Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg für die "beste Jugendarbeit im Land" ausgezeichnet.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Höhenflug begann mit Spiridon und Hosefelder. Augsburger Allgemeine, 17. November 2009, abgerufen am 23. Februar 2019.
  2. 15 verdiente Ehrenamtler auf der Burg Windeck geehrt. Deutscher Basketball Bund, 14. Mai 2007, abgerufen am 23. Februar 2019.
  3. Namen, Zahlen, Fakten ... aus 40 Jahren BBW. Basketballverband Baden-Württemberg e.V., 2. November 2013, abgerufen am 17. Februar 2019. (PDF; 214 kB)
  4. Kleine Geschichte des Max-Planck-Gymnasiums. Max-Planck-Gymnasium, 20. Mai 2013, abgerufen am 16. Februar 2019.
  5. Sportlerwahl - Sportarten im Wandel der Zeit. Heidenheimer Zeitung, 30. Januar 2019, abgerufen am 16. Februar 2019.
  6. Mitteilungsblatt 3. Quartal 1974 des Heidenheimer SB, S. 24.
  7. Mitteilungsblatt 1. Quartal 1976 des Heidenheimer SB, S. 39.
  8. Mitteilungsblatt 3. Quartal 1977 des Heidenheimer SB, S. 3.
  9. Mitteilungsblatt 3. Quartal 1977 des Heidenheimer SB, S. 3.
  10. Mitteilungsblatt 3./4. Quartal 1979 des Heidenheimer SB, Titelseite und S. 4.
  11. Mitteilungsblatt 3. Quartal 1982 des Heidenheimer SB, S. 39.
  12. Mitteilungsblatt 2. Quartal 1983 des Heidenheimer SB, S. 42.
  13. MuVaKi - Basketball in der Familie. Basketballverband Baden-Württemberg e.V., abgerufen am 16. Februar 2019.
  14. Basketball Heidenheimer Sportbund - Verbandsarbeit. Heidenheimer SB, abgerufen am 17. Februar 2019.


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