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Natascha Wey (* 3. Mai 1982) ist eine Schweizer Politikerin und Co-Präsidentin der SP Frauen Schweiz.[1]

Biografie Bearbeiten

Natascha Wey wuchs als Tochter einer alleinerziehenden Mutter im Untersiggental im Kanton Aargau[2] auf. Sie absolvierte am Kloster Wettingen die Kantonsschule mit Typus Neusprachen und studierte an der Universität Zürich Geschichte und neue dt. Literatur.[3] Sie ist Zentralsekretärin (Bundespersonal sowie Wartung und Reinigung) beim Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) und Vorstandsmitglied der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ).[4]

Politik Bearbeiten

Natascha Wey teilt sich das Co-Präsidium der SP Frauen Schweiz mit Nationalrätin Celsa Amarelle. Natascha Wey hat keine klassische Parteikarriere hinter sich, während dem Studium hat sie sich unter den Linken unwohl gefühlt.[5] Sie kommt aus dem aktivistischen Flügel der SP und ist überzeugte Feministin. Das Bewusstsein für die wirtschaftliche und soziale Realität der Frauen hat sie bereits früh auf den Weg bekommen.[6] Im Rahmen ihrer feministischer Überzeugung setzt sie sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie[7] ein und kämpft mit Kampagnen wie #SchweizerAufschrei gegen Sexismus.[8] Natascha Wey kandidierte 2018 für das Zürcher Stadtparlament.[9]

Weblinks Bearbeiten

Website der SP Frauen Schweiz

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Co-Präsidium. Abgerufen am 6. Februar 2019.
  2.  Matthias Daum, Sarah Jäggi: Natascha Wey: "Mich interessiert das Machbare". In: Die Zeit. Hamburg 2017-09-04, ISSN 0044-2070 (https://www.zeit.de/2017/36/natascha-wey-sp-frauen-interview).
  3. Natascha Wey. Abgerufen am 6. Februar 2019.
  4.  Natascha Wey ist neue Co-Präsidentin | NZZ. 2016-07-02, ISSN 0376-6829 (https://www.nzz.ch/schweiz/sp-frauen-schweiz-natascha-wey-ist-neue-co-praesidentin-ld.103553).
  5. Patricia D'Incau: Mit Gewerkschafterin Natascha Wey weht an der Spitze der SP Frauen ein neuer Wind: Wir müssen weg vom reinen Gleichstellungs-Feminismus. In: work. 3. November 2017, abgerufen am 6. Februar 2019.
  6.  Sarah Schmalz: Dann brauchts halt mal wieder einen Frauenstreik. 7. Juli 2016
  7. Das Streikgespräch: «Ein Streik braucht jahrelange Arbeit». 7. November 2018, abgerufen am 6. Februar 2019.
  8. Sexismus im Portemonnaie: In 81 Jahren geht es dann gerecht zu und her. 26. Oktober 2016, abgerufen am 6. Februar 2019.
  9.  Adi Kälin / Daniel Fritzsche: Zürcher Stadtparlament: 1054 Namen für 125 Sitze | NZZ. 2018-01-18, ISSN 0376-6829 (https://www.nzz.ch/zuerich/diese-bekannten-personen-wollen-am-4-maerz-ins-zuercher-stadtparlament-einziehen-ld.1348535).


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