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DeutschlandFlag of Germany Michael Schmerda Ice hockey pictogram
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 29. August 1985
Geburtsort Zürich, Schweiz
Größe 182 cm
Gewicht 88 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Stürmer
Nummer #61
Spielerkarriere
2002–2006 Wölfe Freiburg
2006–2009 Dresdner Eislöwen
2009–2010 Eispiraten Crimmitschau
2010 Bietigheim Steelers
seit 2010 Dresdner Eislöwen

Michael Schmerda (* 29. August 1985 in Zürich, Schweiz) ist ein deutscher Eishockeyspieler, der seit November 2010 wieder für die Dresdner Eislöwen in der 2. Eishockey-Bundesliga als Stürmer spielt.

Karriere Bearbeiten

Michael Schmerda entstammt dem Nachwuchs des EHC Freiburg, bei dem er den Umgang mit Puck und Schläger erlernte und die Juniorenmannschaften durchlief. Mit der Juniorenmannschaft feierte er auch seine bisher größten Erfolge - den zweimaligen Titelgewinn des deutschen Juniorenmeisters 2003 und 2004. In der Saison 2003/04 bestritt der Angreifer sein DEL-Debüt und kam zudem zu Einsätzen im Amateurteam des EHC Freiburg in der viertklassigen Baden-Württembergliga. In der folgenden Spielzeit war Schmerda fester Bestandteil der in die 2. Bundesliga abgestiegenen Profimannschaft, bestritt aber noch einige Spieler in der Juniorenmannschaft. Auch in der Saison 2005/06 war der Schweizer Stammspieler der Breisgauer, konnte jedoch den Abstieg der Mannschaft in die Oberliga nicht verhindern.

Der Geschäftsführer der Dresdner Eislöwen, Jan Tabor, wurde auf Schmerda aufmerksam und verpflichtete ihn im Sommer 2006 für die folgende Spielzeit. Der Stürmer gilt als großes Talent sowie sehr guter Schlittschuhläufer und bildete in seinem ersten Jahr in Dresden zusammen mit Kilian Glück und Sebastian Wolsch eine kampfstarke vierte Reihe, die regelmäßig Eiszeit bekam. Nach dem Abstieg der Eislöwen am Ende der Saison kam Schmerda zunächst nicht für eine Vertragsverlängerung infrage, wurde aber trotzdem zu Saisonbeginn für die Oberliga verpflichtet. Nach dem Wiederaufstieg der Eislöwen blieb der Angreifer bis zum Ende der Saison 2008/09 bei den Elbstädtern und wechselte vor der Spielzeit 2009/10 zum Ligarivalen Eispiraten Crimmitschau. Diese verließ er nach einem Jahr wieder und plante bei den Kassel Huskies aus der Deutschen Eishockeyliga die Saison 2010/11 zu bestreiten. Nachdem im September 2010 feststand, daß die Kassel Huskies nicht am Spielbetrieb in der Saison 2010/11 teilnehmen würden, wechselte er zu den Bietigheim Steelers in die 2. Eishockey-Bundesliga.

Im November 2010 wurde er von den Steelers freigestellt, nachdem er in 15 Partien nur einen Assist erzielt hatte. Eine Woche später erhielt er einen Vertrag bis Saisonende bei den Dresdner Eislöwen, die ihn mithilfe eines Sponsors finanzieren konnten.

Erfolge und Auszeichnungen Bearbeiten

  • 2003 Deutscher Juniorenmeister mit dem EHC Freiburg
  • 2004 Deutscher Juniorenmeister mit dem EHC Freiburg

Karrierestatistik Bearbeiten

Hauptrunde Play-offs
Saison Team Liga Sp T A Pkt SM Sp T A Pkt SM
2002/03 EHC Freiburg Jun-BL 23 10 8 18 47
2003/04 EHC Freiburg Jun-BL 34 28 19 47 47
2003/04 EHC Freiburg 1b RL 11 9 12 21 18
2003/04 Wölfe Freiburg DEL 2 0 0 0 0
2004/05 EHC Freiburg Jun-BL 14 7 9 16 74
2004/05 Wölfe Freiburg 2.BL 42 4 2 6 8
2005/06 EHC Freiburg Jun-BL 5 3 1 4 6
2005/06 Wölfe Freiburg 2.BL 52 3 2 5 8
2006/07 Dresdner Eislöwen 2.BL 46 3 2 5 16
2007/08 Dresdner Eislöwen OL 52 19 24 43 28 10 2 3 5 2
2008/09 Dresdner Eislöwen 2.BL 47 11 15 26 60
2009/10 Eispiraten Crimmitschau 2.BL 46 10 13 23 53 4 3 1 4 27
2010/11 Bietigheim Steelers 2.BL 15 0 1 1
Junioren-Bundesliga gesamt 76 48 37 85 174
2. Bundesliga gesamt 186 20 19 39 85 4 3 1 4 27

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = Spiele insgesamt; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz)

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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