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Michael Gue (* 21. September 1962) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Der Stürmer spielte drei Jahre für Hannover 96 im deutschen Profifußball.

Sportlicher Werdegang Bearbeiten

Gue spielte in der Jugend beim VfL Borsum und Concordia Hildesheim in der Jugend, ehe er zum SV Arminia Hannover wechselte. Für den Klub aus der Landeshauptstadt Niedersachsens lief er in der drittklassigen Oberliga Nord auf. Schnell entwickelte sich der Nachwuchsspieler zu einem Torgaranten und trug mit neun Saisontoren in der Spielzeit 1981/82 zum Erreichen der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga bei. Dort verpasste die Mannschaft nach nur einem Sieg gegen Tennis Borussia Berlin hinter BV Lüttringhausen und TuS Schloß Neuhaus den Aufstieg. Zwar konnte er in den beiden folgenden Spielzeiten seine Trefferzahl erhöhen und jeweils zweistellige Toranzahlen vorweisen, der Verein knüpfte jedoch nicht an den Erfolg an.

Mit 15 Saisontoren in der Spielzeit 1983/84 hatte Gue das Interesse des Ortsrivalen Hannover 96 geweckt. Der Verein hatte erst in zweiter Instanz die Lizenz für die 2. Bundesliga erhalten, indem einige Leistungsträger abgegeben worden waren, und musste nun unter Trainer Werner Biskup auf junge und unbekanntere Spieler setzen, die er vornehmlich aus der eigenen Jugend oder dem regionalen Umfeld verpflichtete. Die mit etlichen Profidebütanten wie Maximilian Heidenreich, Oliver Stoecking, Matthias Kuhlmey oder Jose Manuel Cobano antretende Mannschaft überraschte jedoch in der zweiten Liga mit Angriffsfußball. Gue avancierte mit 14 Saisontoren zum besten vereinsinternen Torschützen in der Saison 1984/85 und trug an der Seite der Sturmkameraden Franz Gerber und Frank Hartmann – mit jeweils zwölf Saisontreffern zweitbeste Schützen im Verein – entscheidend zum Erreichen des zweiten Tabellenplatzes hinter dem 1. FC Nürnberg und dem damit verbundenen Wiederaufstieg in die Bundesliga bei. Auch in der ersten Liga gehörte er zu den besten Torschützen des Vereins, in der Sturmreihe um Siegfried Reich und Fred Schaub erzielte er acht Bundesligatore. In der durch mehrere Trainerwechsel geprägten Saison – nachdem Jürgen Rynio im November den alkoholkranken Biskup ersetzt hatte, folgten von Januar bis März 1986 Jörg Berger und anschließend Helmut Kalthoff – verpasste der Klub jedoch den Klassenerhalt.

In der Zweitliga-Spielzeit 1986/87 rückte Gue bei Hannover 96 unter dem neu verpflichteten Trainer Jürgen Wähling ins zweite Glied und wurde von Gregor Grillemeier als Sturmspitze beerbt, der mit Siegfried Reich das Sturmduo bildete. In der Folge kam er hauptsächlich als Einwechselspieler zum Einsatz, nur fünfmal stand er im Saisonverlauf in der Anfangsformation. Am letzten Spieltag erzielte er bei seinem letzten Spiel für Hannover 96 anlässlich eines 5:5-Unentschiedens gegen den FSV Salmrohr seinen einzigen Saisontreffer. Während der Klub in die erste Liga zurückkehrte trennten sich die Wege von Spieler und Verein. Er verließ den Klub in Richtung Amateurfußball und war u.a. für den SV Bavenstedt und den SC Asel bis ins neue Jahrtausend aktiv.

Gue ist hauptberuflich im Verwaltungsdienst der Stadt Hildesheim tätig. Seit 2006 leitet er das Standesamt Hildesheim. Für den örtlichen Skatklub Hildesheimer Rose trat er in der Bundesliga an.Seit einigen Jahren spielt er für den Skatklub Borsumer Buben in den DSKV-Ligen.

Erfolge Bearbeiten

  • 1985 Aufstieg mit Hannover 96 in die 1. Bundesliga
  • 1987 Aufstieg in die 1. Bundesliga und Meister der 2.Bundesliga mit Hannover 96
  • 2010 Deutscher Vizemeister mit der Ü 40 von Hannover 96

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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