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Meiendorfer SV
Meiendorfer SV 1949
Basisdaten
Name Meiendorfer Sportverein
Gründung 17. Juni 1949
Farben Schwarz-Gelb
Präsident Jens Malcharzik
Website www.meiendorfersv.de
Erste Mannschaft
Trainer Lutz Göttling
Spielstätte Stadion Meiendorf
Plätze 2.500
Liga Oberliga Hamburg
2008/09 2. Platz
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Heim
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Auswärts

Der Meiendorfer SV ist ein Sportverein aus dem Hamburger Quartier Meiendorf (Stadtteil Rahlstedt). Neben Fußball bietet der Verein auch Badminton, Ballett, Basketball, Fitness, Gesundheitssport, Handball, Hapkido, Judo, Karate, Turnen, Gymnastik, Leichtathletik, Qigong, HipHop, Tanzsport, Tischtennis, Volleyball und Yoga an. Die Fußballer tragen ihre Spiele im Stadion Meiendorf (Meiendorfer Straße/Ellerhoorn) aus.

Geschichte Bearbeiten

Der Verein wurde 1949 als Fußballverein gegründet. Interessant war dabei die Wahl der Spieltracht. Diese war komplett schwarz mit einem gelben Wappen. Auf Grund der Verwechslungsgefahr mit dem Schiedsrichtern, die zur damaliger Zeit nur in schwarz auftraten, wurde diese Farbgebung vom Verband verboten. Zu den Farben soll es gekommen sein, weil die Meiendorfer als „swatte Meiendörper“ von den anderen Hamburgern bezeichnet wurden. Ob dieses an den Wahlergebnissen im traditionellen roten Hamburg lag, ist nicht überliefert. Man einigte sich dann auf eine gelbe Tracht mit schwarzen Wappen. In den 60er Jahren war der späterer Deutsche Meistertrainer (1. FC Köln) Georg Knöpfle beim Meiendorfer SV. Anfang der 70er kehrte er nochmals in den Trainerjob beim MSV zurück.

Die ersten Jahrzehnte spielte der Meiendorfer SV in unteren Spielklassen. Erst 1983 gelang erstmals der Aufstieg in die Verbandsliga, die höchste Hamburger Spielklasse. 1995 wurde sogar der Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein erreicht, die Klasse konnte jedoch nicht gehalten werden und 1999 ging es sogar in die Landesliga zurück. Nach dem Wiederaufstieg in die Verbandsliga 2001 schafften die Meiendorfer den direkten Durchmarsch in die Oberliga. Dort wurde man als Aufsteiger gleich Sechster. Ein Jahr später sprang sogar Platz vier heraus. Man qualifizierte sich damit für die neue eingleisige Oberliga. Aber in der Saison 2005/2006 konnte lediglich der 17. Rang erreicht werden, so dass der Abstieg in die Hamburg-Liga folgte.

Höhepunkte Bearbeiten

  • 1988: Aufstiegsspiel zur damaligen 3. Liga gegen den jetzigen Regionalligisten VfB Lübeck vor 3.000 Zuschauern. Ebenfalls gewann man den Hamburger Toto-Pokal (jetzt Oddset-Pokal) und war damit für die 1. Runde des DFB-Pokals qualifiziert, unterlag hier allerdings gegen den TSV Osterholz-Tenever aus Bremen mit 0:1.
  • 2004: Spiel vor ausverkauftem Haus gegen den FC St. Pauli im Rahmen des Oddset-Pokals. Im selben Jahr wurde man Hamburger Hallenmeister und qualifizierte sich damit für den „Salzbrenner-Cup“, einem international besetzten Hallenturnier.
  • Saison 2006/2007 Hamburg-Liga Vizemeister
  • Saison 2007/2008 Oberliga Hamburg Vizemeister
  • Saison 2008/2009 Oberliga Hamburg Vizemeister
  • 2010 Hamburger Hallenmeister 2010 und Teilnahme am Schweinske Cup.

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