Maximilian Schiefermüller OSB (* 18. Oktober 1981 in Steyr, Oberösterreich) ist Benediktiner des Stiftes Admont in der Steiermark , Historiker, Archivar und Bibliothekar der Stiftsbibliothek Admont, der größten Klosterbibliothek der Welt.
Leben[]
Karl Schiefermüller wuchs im oberösterreichischem Kurort Bad Zell auf. Nach der Matura am BORG Perg und dem Eintritt in das Benediktinerstift Admont (2002) studierte er an der Paris-Lodron-Universität Salzburg Geschichte (Abschluss Mag.phil.) und Theologie (Mag.theol.). Seine theologische Diplomarbeit ("Von der Wallfahrt zur Wellness") erörtert die Geschichte des Hedwigsbründls in Bad Zell, während seines historische Diplomarbeit die Auswirkungen der Josephinischen Reformen am Beispiel des Stiftes Admont beleuchtet.
2006 legte er in die Hände von Abt Bruno Hubl O.S.B. seine Ewige Profess ab und wurde 2009 in der Stiftskirche Admont zum Priester geweiht.
Er ist als Nachfolger von Johann Tomaschek Kustos der Alten Kunst und der historischen Paramente des Stiftes Admont, Archivar und Stiftsbibliothekar. Außerdem ist er Superior und Pfarrer von Frauenberg an der Enns, Ardning und Hall.
In seiner Amtszeit geschahen umfangreiche bestandserhaltende Maßnahmen in der Stiftsbibliothek Admont, die durch einen Schädlingsbefall notwendig wurden. Zusätzlich hat das Stiftsarchiv mit den Beständen der Stiftsbibliothek Admont im Hinblick auf Digitalisierung und EDV-Katalogisierung einen wichtigen und grundlegenden Schritt in die Moderne getan.
Weblinks[]
Literatur[]
- Die Deckenfresken der Stiftsbibliothek Admont, ISBN 978-3-945161-04-3
- Die Weihnachtskrippe in der Stiftskirche der Benediktiner zu Admont, ISBN 978-3-945161-05-0
Weblinks[]