FANDOM


K
(aktualisiert)
 
(2 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 35: Zeile 35:
 
}}
 
}}
   
'''Max Rauffer''' (* [[8. Mai]] [[1972]] in [[Kolbermoor]], [[Landkreis Rosenheim]]) ist ein ehemaliger [[Deutschland|deutscher]] [[Ski Alpin|Skirennläufer]]. Er war auf [[Abfahrt]]en und [[Super-G]] spezialisiert und wurde in diesen Disziplinen fünfmal [[Liste der Deutschen Meister im Alpinen Skisport|Deutscher Meister]]. Im [[Alpiner Skiweltcup|Weltcup]] konnte er ein Rennen gewinnen.
+
'''Max Rauffer''' (* 8. Mai 1972 in [[Kolbermoor]], [[Landkreis Rosenheim]]) ist ein ehemaliger [[Deutschland|deutscher]] [[Ski Alpin|Skirennläufer]]. Er war auf [[Abfahrt]]en und [[Super-G]] spezialisiert und wurde in diesen Disziplinen fünfmal [[Liste der Deutschen Meister im Alpinen Skisport|Deutscher Meister]]. Im [[Alpiner Skiweltcup|Weltcup]] konnte er ein Rennen gewinnen.
   
 
== Biografie ==
 
== Biografie ==
Zeile 42: Zeile 42:
 
Rauffers erster Karrierehöhepunkt war 2000 ein dritter Platz in der Abfahrt von [[Kvitfjell]]. Sein größter sportlicher Erfolg war der Gewinn des Abfahrtsrennens im [[Alpiner Skiweltcup|Skiweltcup]] in [[Gröden]] am 18. Dezember 2004. Er war damit der erste deutsche Sieger in einer Weltcupabfahrt nach 13 Jahren, als [[Markus Wasmeier]] in der Saison 1991/92 gewonnen hatte, und der vierte Deutsche überhaupt, dem ein Sieg bei einer Weltcupabfahrt gelang.
 
Rauffers erster Karrierehöhepunkt war 2000 ein dritter Platz in der Abfahrt von [[Kvitfjell]]. Sein größter sportlicher Erfolg war der Gewinn des Abfahrtsrennens im [[Alpiner Skiweltcup|Skiweltcup]] in [[Gröden]] am 18. Dezember 2004. Er war damit der erste deutsche Sieger in einer Weltcupabfahrt nach 13 Jahren, als [[Markus Wasmeier]] in der Saison 1991/92 gewonnen hatte, und der vierte Deutsche überhaupt, dem ein Sieg bei einer Weltcupabfahrt gelang.
   
Im Oktober 2005, weniger als ein Jahr nach seinem Sieg in Gröden, gab Rauffer den Leistungssport auf. Er verwies auf gesundheitliche Probleme; in seiner Karriere hatte er zahlreiche Verletzungen erlitten, u.a. zwei Kreuzbandrisse, eine Schulterverletzung, eine Sprunggelenksverletzung, Meniskusschäden sowie zwei Wirbelbrüche. Der gelernte [[Tischler|Schreiner]] studierte ab 2007 [[Wirtschaftsingenieurwesen]] an der [[Hochschule für angewandte Wissenschaften München]], um den mittelständischen Betrieb seiner Eltern zu übernehmen.
+
Im Oktober 2005, weniger als ein Jahr nach seinem Sieg in Gröden, gab Rauffer den Leistungssport auf. Er verwies auf gesundheitliche Probleme; in seiner Karriere hatte er zahlreiche Verletzungen erlitten, u. a. zwei Kreuzbandrisse, eine Schulterverletzung, eine Sprunggelenksverletzung, Meniskusschäden sowie zwei Wirbelbrüche. Der gelernte [[Tischler|Schreiner]] studierte ab 2007 [[Wirtschaftsingenieurwesen]] an der [[Hochschule für angewandte Wissenschaften München]], um den mittelständischen Betrieb seiner Eltern zu übernehmen.
   
 
== Erfolge ==
 
== Erfolge ==
Zeile 98: Zeile 98:
 
|STERBEORT=
 
|STERBEORT=
 
}}
 
}}
  +
{{WP}}

Aktuelle Version vom 22. September 2018, 05:03 Uhr

Max Rauffer Alpine skiing pictogram
Nation DeutschlandFlag of Germany Deutschland
Geburtstag 8. Mai 1972 (47 Jahre)
Geburtsort Kolbermoor, Deutschland
Größe 185 cm
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G
Verein SC Leitzachtal
Status zurückgetreten
Karriereende 23. März 2005
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 1992
 Weltcupsiege 1
 Gesamtweltcup 50. (2004/05)
 Abfahrtsweltcup 22. (1999/2000)
 Super-G-Weltcup 27. (2000/01)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 1 0 1
 

Max Rauffer (* 8. Mai 1972 in Kolbermoor, Landkreis Rosenheim) ist ein ehemaliger deutscher Skirennläufer. Er war auf Abfahrten und Super-G spezialisiert und wurde in diesen Disziplinen fünfmal Deutscher Meister. Im Weltcup konnte er ein Rennen gewinnen.

Biografie Bearbeiten

Max Rauffer startete für den SC Leitzachtal. Von 1991 bis 2005 war er Mitglied der deutschen Skinationalmannschaft. 1992 bestritt er sein erstes Weltcuprennen auf der Lauberhornabfahrt in Wengen. Von 1995 bis 2005 rangierte er im Skiweltcup in den Disziplinen Abfahrt und Super-G unter den besten 30 der Weltrangliste.

Rauffers erster Karrierehöhepunkt war 2000 ein dritter Platz in der Abfahrt von Kvitfjell. Sein größter sportlicher Erfolg war der Gewinn des Abfahrtsrennens im Skiweltcup in Gröden am 18. Dezember 2004. Er war damit der erste deutsche Sieger in einer Weltcupabfahrt nach 13 Jahren, als Markus Wasmeier in der Saison 1991/92 gewonnen hatte, und der vierte Deutsche überhaupt, dem ein Sieg bei einer Weltcupabfahrt gelang.

Im Oktober 2005, weniger als ein Jahr nach seinem Sieg in Gröden, gab Rauffer den Leistungssport auf. Er verwies auf gesundheitliche Probleme; in seiner Karriere hatte er zahlreiche Verletzungen erlitten, u. a. zwei Kreuzbandrisse, eine Schulterverletzung, eine Sprunggelenksverletzung, Meniskusschäden sowie zwei Wirbelbrüche. Der gelernte Schreiner studierte ab 2007 Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München, um den mittelständischen Betrieb seiner Eltern zu übernehmen.

Erfolge Bearbeiten

Olympische Spiele Bearbeiten

Weltmeisterschaften Bearbeiten

Weltcup Bearbeiten

  • 2 Podestplätze, davon 1 Sieg:
Datum Ort Land Disziplin
18. Dezember 2004 Gröden Italien Abfahrt

Juniorenweltmeisterschaften Bearbeiten

Weitere Erfolge Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten


Info Sign Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten Versionsgeschichte importiert.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.