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Maurice Banach
Personalia
Geburtstag 9. Oktober 1967
Geburtsort MünsterDeutschland
Sterbedatum 17. November 1991
Sterbeort RemscheidDeutschland
Größe 185 cm
Position Stürmer

Maurice „Mucki“ Banach (* 9. Oktober 1967 in Münster; † 17. November 1991 bei Remscheid) war ein deutscher Fußballspieler.

Der Sohn einer Deutschen und eines US-amerikanischen GI galt als eines der hoffnungsvollsten Stürmertalente der späten 1980er und frühen 1990er Jahre in Deutschland.

Vereinskarriere Bearbeiten

Banach spielte bis zur C-Jugend für Preußen Münster und wechselte danach zur B-Jugend von Borussia Dortmund. In Dortmund erhielt er im Alter von 17 Jahren seinen ersten Profivertrag und bestritt bis 1988 14 Bundesligaeinsätze für den BVB und erzielte dabei zwei Tore. Da ihm aber der Durchbruch beim BVB verwehrt blieb, wechselte er im Sommer 1988 zum Zweitligisten SG Wattenscheid 09, wo er in der Saison 1989/1990 mit 21 Treffern Torschützenkönig wurde.

Anschließend wechselte Banach zum 1. FC Köln in die Bundesliga. In 49 Spielen für die Kölner erzielte er 24 Tore. Seine letzten beiden Tore erzielte der Stürmer am 9. November 1991 im heimischen Müngersdorfer Stadion beim 4:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf, eine Woche später bestritt er das letzte Spiel in seiner Profikarriere gegen den FC Schalke 04. Nachdem Banach vereinbart hatte, nicht mit der Mannschaft nach Köln zurückzukehren, sondern in seiner Heimatstadt Münster zu bleiben, machte er sich am nächsten Morgen von dort zum Training auf.

In den frühen Morgenstunden des 17. November 1991 verunglückte Maurice Banach auf der A1 bei Remscheid in Höhe der Autobahnraststätte Remscheid tödlich. Sein Wagen kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Brückenpfeiler und ging in Flammen auf. Banach war sofort tot und verbrannte in seinem Fahrzeug. Als mögliche Unfallursache wurde erhöhte Geschwindigkeit angenommen, allerdings konnten die genauen Umstände des Unfalls nie vollständig aufgeklärt werden.[1] Sein Grab befindet sich auf dem Zentralfriedhof in Münster.

Erfolge Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Spiegel Online, 17. November 2006



Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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