Fandom


Mathias Donix 1976

Mathias Donix, 1976

Mathias Donix (* 10. September 1954 in Dresden) war Fußballspieler in Dresden und Riesa. Für Dynamo Dresden spielte er von 1973 bis 1975 in der DDR-Oberliga, der höchsten Spielklasse des DDR-Fußballverbandes. Er ist mehrfacher Junioren- und Nachwuchs-Nationalspieler.

Sportliche Laufbahn Bearbeiten

Donix’ Fußball-Laufbahn begann verheißungsvoll. Als Juniorenspieler von Dynamo Dresden, wo er 1965 begann, gehörte er ab 1971 zum Kader der DDR-Junioren-Nationalmannschaft. Am 22. August 1971 bestritt er bei einem Juniorenturnier in Rumänien sein erstes Junioren-Länderspiel. Beim 0:2 gegen die Türkei wurde er als zentraler Mittelfeldspieler eingesetzt. Am 10. Juni 1973 stand er mit den DDR-Junioren im Endspiel des UEFA-Jugendturniers, der inoffiziellen Junioren-Europameisterschaft. Die DDR verlor gegen England mit Donix auf der linken Mittelfeldseite mit 2:3. Bis 1973 absolvierte Donix insgesamt 21 Junioren-Länderspiele. Anschließend wurde Donix in den Kader der Nachwuchsnationalmannschaft übernommen, mit der er bis 1976 sieben Länderspiele bestritt.

Nur kurz war die Karriere von Donix in der DDR-Oberliga. Seinen Einstand in der Eliteliga des DDR-Fußballs gab er am 1. September 1973 in der Begegnung des 4. Spieltages der Saison 1973/74 FC Karl-Marx-Stadt - Dynamo Dresden (4:4), als er in der 78. Minute eingewechselt wurde. Es blieb in dieser Spielzeit bei dem einen Kurzeinsatz, sonst spielte er mit der zweiten Mannschaft in der zweitklassigen DDR-Liga. Ebenso erfolglos verlief die Saison 1974/75, in der er für Dynamo Dresden nur drei Kurzeinsätze am Saisonende absolvierte. 1975/76 spielte Donix ausschließlich in der zweiten Mannschaft, bei der er mit 13 Treffern Torschützenkönig wurde. Ebenfalls erfolglos verlief ein Zwischenspiel beim DDR-Ligisten Stahl Riesa. Als sich die Stahlmannschaft 1977/78 den Aufstieg in die Oberliga erkämpfte, war Donix nur in neun der 30 ausgetragenen Spiele eingesetzt worden.

In der Saison 1978/79 gehörte Donix zum Aufgebot der zweitklassigen DDR-Ligamannschaft FSV Lokomotive Dresden. Dort gelang es ihm, erfolgreich Fuß zu fassen. Mit der FSV spielte er als Mittelfeldakteur bis zum Abstieg 1984 in der DDR-Liga und beendete danach seine leistungssportliche Laufbahn. Im November 1985 nahm er eine Tätigkeit im Sportbereich der Technischen Universität Dresden auf, in der er später bis zum stellvertretenden Direktor des Universitäts-Sportzentrums aufstieg.

Literatur Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten


Info Sign Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten Versionsgeschichte importiert.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.