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Marlies Lüth (* 1935 in Wuppertal) ist eine deutsche SPD-Politikerin. Sie war Kreistagsabgeordnete im Kreis Mettmann und stellvertretende Bürgermeisterin in Langenfeld (Rheinland).

Leben Bearbeiten

Während des Zweiten Weltkrieges flüchtete Marlies Lüth zu ihren Großeltern nach Mainfranken, wo sie auch die Volksschule besuchte. Sie kehrte nach dem Krieg nach Wuppertal zurück und wurde Industriekauffrau. 1960 zog sie mit ihrem Mann nach Langenfeld.

Politischer Werdegang Bearbeiten

Lüths politischer Werdegang begann 1970, als sie erfolgreich für die Einrichtung erster Vorschulklassen in den Kindergärten kämpfte. Sie trat 1971 der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands bei und zog 1975 in den Rat der Stadt Langenfeld ein. Ein Jahr später wurde sie direkt in den Kreistag in Mettmann gewählt, dem sie 28 Jahre lang vom 3. Oktober 1976 bis zum 30. September 2004 sechs Legislaturperioden angehörte. 1987 wurde sie Fraktionsvorsitzende – eine Funktion, die sie drei Jahre ausübte und nur deshalb beendete, da sie im Oktober 1989 zur stellvertretenden Bürgermeisterin in Langenfeld gewählt wurde. Diese Aufgabe nahm sie sieben Jahre wahr. 18 Jahre war sie Vorsitzende im Jugendhilfeausschuss.

Weiteres Engagement und Ehrungen Bearbeiten

Lüth engagierte sich in unzähligen Initiativen, u. a. als Vorsitzende der Langenfelder Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, beim Förderkreis des Heilpädagogischen Heimes, den Fördervereinen des Stadtmuseums, der Rheinische Kliniken Langenfeld und als stellvertretende Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt. Am 19. Dezember 1996 wurde Lüth für ihr politisches Engagement der Ehrenring der Stadt Langenfeld verliehen. Zudem erhielt sie am 6. März 2000 das Bundesverdienstkreuz am Bande.[1]

Weblinks Bearbeiten

Literatur Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Bundespräsidialamt


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