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Marie-Louise Bagehorn
Marie Louise Bagehorn
Personalia
Geburtstag 7. Juli 1991
Geburtsort DresdenDeutschland
Größe 1,63 m
Position defensive Mittelfeldspielerin

2 Stand: 16. August 2010[1]


Marie-Louise Bagehorn (* 7. Juli 1991 in Dresden) ist eine deutsche Fußballspielerin. Die defensive Mittelfeldspielerin steht beim Bundesligisten 1. FFC Turbine Potsdam unter Vertrag.

Werdegang Bearbeiten

Marie-Louise „Loui“ Bagehorn begann ihre fußballerische Laufbahn mit sechs Jahren beim FV Dresden 06. Im Alter von 11 Jahren wechselte sie zum 1. FFC Fortuna Dresden-Rähnitz, mit dem sie unter anderem Bezirksmeister und Bezirkspokalsieger der D-Juniorinnen wurde sowie den 3. Platz im Weltfinale des Fox Kids Cups 2003 in Rotterdam belegte. Seit der 5. Klasse besuchte sie das Sportgymnasium Dresden.

Aufgrund ihres herausragenden Talents wechselte sie im Januar 2005 im Alter von 13 Jahren zum 1. FFC Turbine Potsdam und besucht seit dem die Sportschule in Potsdam. Im Juni 2005 wurde sie, obwohl selbst noch C-Juniorin, mit den B-Juniorinnen des 1. FFC Turbine Potsdam Deutscher Meister. Im September und November 2005 nahm sie an Sichtungslehrgängen des DFB teil, aus denen sowohl der Kader der U15 berufen wurde als auch Teile des Kaders der U17 noch berufen werden. In den Jahren 2006 (wobei sie das 2:0 erzielte) & 2008 [1] (hier bereitete sie das 2:0 vor) wurde sie wiederum deutsche Meisterin mit den B-Juniorinnen des 1. FFC Turbine Potsdam. Zur Saison 2008/09 schaffte sie den direkten Sprung von den B-Juniorinnen in die 1. Mannschaft. Am 2. Spieltag spielte sie erstmals in der Startelf [2] über 90 Minuten durch und war auch in den folgenden fünf Begegnungen in der Stammformation. Am 24. Januar 2009 gewann sie mit ihrer Mannschaft den DFB-Hallenpokal. Hierbei erzielte sie im Halbfinale gegen die SG Essen-Schönebeck ihr erstes Profitor für den 1. FFC Turbine Potsdam. Am 15. März 2009 erzielte sie vor 744 Zuschauern im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion beim Spiel gegen den Hamburger SV ihr erstes Bundesligator für den 1. FFC Turbine Potsdam.

Auf internationaler Ebene gewann sie mit der U-17-Nationalmannschaft die erste Europameisterschaft.[3]

Mit der Begründung von der UEFA: „Sie arbeitete unermüdlich vor der Abwehr, doch nebenbei fand sie noch Zeit, sich ins Angriffsspiel einzuschalten“, wurde sie nach dem Turnier in das UEFA All-Star Team berufen. Von Auswahltrainer Ralf Peter wurde sie auch in das Aufgebot für die U-17-Weltmeisterschaft 2008 in Neuseeland berufen. Am 16. November 2008 gewann sie mit der U-17 Nationalmannschaft durch ein 3:0 gegen England bei der erstmals ausgetragenden U-17 WM in Neuseeland die Bronzemedaille. Mit der deutschen U-19 Nationalmannschaft nahm sie im Mai 2010 an der U-19-Europameisterschaft teil und erreichte das Halbfinale.

Erfolge Bearbeiten

  • U-20-Weltmeisterin 2010
  • Champions League-Siegerin: 2010
  • Deutsche Meisterin: 2009, 2010
  • DFB-Hallenpokalsiegerin: 2009, 2010
  • Deutsche Meisterin der B-Juniorinnen: 2005, 2006, 2008
  • U-17-Europameisterin: 2008
  • Berufung ins UEFA Allstar Team bei der Europameisterschaft 2008
  • Bronzemedaille bei der FIFA U-17 Weltmeisterschaft in Neuseeland 2008

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. ffc-turbine.de: "Turbinchen" holen Deutschen Meistertitel 2008
  2. ffc-turbine.de: Turbine zittert sich in Unterzahl zum Sieg
  3. uefa.com: Aufstellungen der Endspielmannschaften

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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