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Marcus Sorg (* 24. Dezember 1965 in Ulm) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Der Offensivspieler, der mehrfach für den SSV Ulm 1846 in der 2. Bundesliga auflief und seine aktive Karriere hauptsächlich im Amateurbereich bestritt, wechselte nach seinem Karriereende auf die Trainerbank und ist vornehmlich im baden-württembergischen Amateurfußball tätig.

Werdegang Bearbeiten

Spielerlaufbahn Bearbeiten

1984/85 brachte es Sorg, der in der Jugendzeit vom TSV Söflingen zum SSV Ulm 1846 gewechselt war, beim damaligen Zweitligisten auf sechs Spiele, wobei ihm am 18. Mai 1985 sein erster Treffer im Profibereich gelang. Bei der 2:3-Heimniederlage gegen den MSV Duisburg erzielte er den 1:3-Anschlusstreffer. Nach dem Abstieg blieb er in Ulm und konnte den sofortigen Wiederaufstieg feiern. An der Seite seines Sturmpartners Uwe Spies und von Mittelfeldmotor Dieter Kohnle trug er mit 14 Saisontoren entscheidend zum Erreichen des ersten Tabellenplatzes in der Oberliga Baden-Württemberg bei. 1986/87 lief er 27 Mal in der 2. Bundesliga auf, wiederum gelang ihm ein Saisontor.

1991 wechselte Sorg zum VfB Stuttgart, wo er allerdings nur bei der zweiten Mannschaft in der Oberliga Baden-Württemberg eingesetzt wurde. 1993 ging er für eine Saison zum Ligakonkurrenten TSF Ditzingen, um 1994 zum VfR Mannheim zu wechseln. Für die Saison 1997/98 kehrte er zu den TSF Ditzingen zurück.

Trainerkarriere Bearbeiten

Im Sommer 1999 trat Sorg bei seiner ersten Trainerstation den Dienst an. Er betreute die Stuttgarter Kickers II und war gleichzeitig Assistenztrainer der ersten Mannschaft. Mit der zweiten Mannschaft stieg er 2000 in die Oberliga Baden-Württemberg auf. Im Dezember des Jahres bestand er die Prüfung zur A-Trainerlizenz. Als nach dem schlechten Saisonstart 2001 Rainer Zobel als Cheftrainer am 26. August entlassen wurde, rückte Sorg nach. Als der Aufstiegsaspirant sich aber im hinteren Mittelfeld wiederfand, wurde er nach einer 0:5-Schlappe gegen Bayern München II am 9. März 2003 gefeuert und durch Rainer Adrion ersetzt.

Am 1. Januar 2004 wurde er von seinem ehemaligen Arbeitgeber als Spieler, dem TSF Ditzingen, unter Vertrag genommen. Der ehemalige Regionalligist bangte um den Klassenerhalt in der Verbandsliga Württemberg, der unter Sorg geschafft wurde. Im Sommer des Jahres wechselte er zum Heidenheimer SB, der den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg geschafft hatte. Hier blieb er allerdings keine fünf Monate und unterzeichnete Ende November einen Vertrag bei seinem Heimatverein und Ligakonkurrenten SSV Ulm 1846. Mit dem Klub spielte er um den Aufstieg in die Drittklassigkeit, der mehrfach knapp verpasst wurde. Obwohl sein Vertrag mit dem Klub bis 2008 gültig war, wurde er am 4. September 2007 wegen Erfolglosigkeit entlassen und durch Paul Sauter ersetzt.[1]

Im Sommer 2008 schloss sich Sorg als Scout und Trainer der U17-Mannschaft dem SC Freiburg an, ehe er Anfang 2009 in der Winterpause von Karsten Neitzel, der als Assistent von Volker Finke nach Japan ging, die in der Regionalliga Süd antretende zweite Mannschaft des Vereins übernahm.[2] Gemeinsam mit Co-Trainer Uwe Staib führte er die Mannschaft bis zum Saisonende auf einen Nicht-Abstiegsplatz. In der folgenden Spielzeit griff er mit ihr zeitweise ins Aufstiegsrennen zur 3. Liga und schloss die Spielzeit als Tabellendritter hinter dem Aufsteiger VfR Aalen und der Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg ab. Spieler wie Oliver Baumann, Daniel Williams oder Daniel Caligiuri wurden in seiner Amtszeit an die erste Mannschaft des Klubs herangeführt.

Berufskarriere Bearbeiten

An der Fachhochschule für Technik in Stuttgart absolvierte Sorg ein Studium der Grundlagen- und Bauphysik. Das Studium hat er erfolgreich mit dem Akademischen Grad eines Dipl.Ing.(FH) Grundlagen- und Bauphysik abgeschlossen.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Artikel aus der Schwäbischen Zeitung
  2. badische-zeitung.de: „Marcus Sorg übernimmt Regionalligateam“ (abgerufen am 2. September 2010)

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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