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Marco Weißhaupt (* 24. Juni 1972 in Erfurt) ist ein deutscher Fußballspieler. Er spielte unter anderem in der Fußball-Bundesliga für den Hamburger SV, den SC Freiburg und Hansa Rostock.

Spielerkarriere Bearbeiten

Marco Weißhaupt begann mit dem Fußballspielen 1978 bei der BSG Motor Nordhausen. 1986 wechselte er auf die Kinder- und Jugendsportschule in der Bezirkshauptstadt und damit zum FC Rot-Weiß Erfurt, den er Ende 1988 in Richtung seiner Heimatstadt verließ. Beim BSG Motor Nordhausen bzw. später FSV Wacker 90 Nordhausen schaffte Weißhaupt den Sprung in die 1. Männermannschaft und kickte in der Erfurter Bezirksliga bzw. in der Saison 1990/91 in der letztmalig ausgetragenen DDR-Liga.

Im Sommer 1992 folgte er zum zweiten Mal dem Lockruf in die Landeshauptstadt und unterschrieb einen Vertrag beim FC Rot-Weiß Erfurt. Auf seine guten Leistungen in den folgenden zwei Spielzeiten wurde auch der Hamburger SV aufmerksam und so wechselte Weißhaupt 1994 zu den Hanseaten in die Bundesliga. Dort konnte er sich jedoch zunächst nicht durchsetzen und wechselte nach nur 13 Einsätzen für den HSV während der Saison 1995/96 in die 2. Bundesliga zum 1. FSV Mainz 05. Am letzten Spieltag verhinderte der Mittelfeldspieler durch seinen Siegtreffer gegen den VfL Bochum den Abstieg der Mainzer. Nach Saisonende kehrte Weißhaupt nach Erfurt zurück und bildete in der Regionalligasaison 1996/97 gemeinsam mit Daniel Bärwolf und Ronny Hebestreit ein herausragendes Offensivtrio. Insgesamt erzielten die drei in dieser Saison 54 Tore, Marco Weißhaupt wurde zudem mit 22 Treffern Torschützenkönig der Regionalliga Nordost.

Nach dieser Saison wagte Marco Weißhaupt ein zweites Mal den Sprung in den Profifußball und wechselte zum SC Freiburg in die 2. Bundesliga. Dort war er mit 16 Treffern maßgeblich am Bundesligaaufstieg der Breisgauer beteiligt. In den folgenden zwei Spielzeiten war Weißhaupt Stammspieler bei den Freiburgern in der Bundesliga. Nachdem es in der Saison 2000/01 nicht mehr so gut für ihn lief, wechselte er zu Hansa Rostock. Dort kam er jedoch auch nur zu neun Bundesligaeinsätzen, sodass er nach nur einem Jahr in die 2. Bundesliga zum VfB Lübeck wechselte. Nach zahlreichen Eskapaden, unter anderem mehrfaches unentschuldigtes Fehlen beim Training, wurde Weißhaupt Ende 2003 fristlos entlassen und wechselte in die Regionalliga zu den Sportfreunden Siegen. Doch auch dort konnte er an seine alten Glanzzeiten nicht mehr anknüpfen und spielte fortan nur noch unterklassig Fußball, zunächst für den FC Teningen und später bei seinem Heimatverein FSV Wacker 90 Nordhausen. Mit dem 1. FC Gera 03 stieg Weißhaupt 2007 aus der Thüringenliga in die Oberliga Nordost-Süd auf. Ende August 2009 wurde der mittlerweile 37-Jährige vom hessischen Verbandsligisten SV 07 Eschwege verpflichtet[1], verließ diesen Verein jedoch schon nach einem Jahr und schloss sich erneut dem mittlerweile wieder in die Thüringer Verbandsliga abgestiegenen 1. FC Gera 03 an. Hier fungiert er sowohl als Spieler als auch als Co-Trainer.

Rekorde Bearbeiten

Marco Weißhaupt hat in seiner Bundesligazeit sechs Elfmeter geschossen und davon vier verschossen. Damit ist er mit einer Trefferquote von nur 33 Prozent gemeinsam mit Dieter Eckstein der drittschlechteste Elfmeterschütze der Bundesligageschichte. Schwächster Schütze ist Marko Pantelic, der es mit einem Treffer aus fünf Elfmetern auf eine Quote von nur 20 Prozent bringt, dicht gefolgt von Manfred Pohlschmidt, der bei acht Versuchen nur zweimal traf (25 %).

Vereine Bearbeiten

Bilanz Bearbeiten

Erste Bundesliga Bearbeiten

  • 13 Spiele (0 Tore) für den Hamburger SV
  • 79 Spiele (9 Tore) für den SC Freiburg
  • 9 Spiele (0 Tore) für Hansa Rostock
  • 101 Spiele (9 Tore) gesamt

Zweite Bundesliga Bearbeiten

  • 12 Spiele (2 Tore) für den 1. FSV Mainz 05
  • 33 Spiele (16 Tore) für den SC Freiburg
  • 29 Spiele (4 Tore) für den VfB Lübeck
  • 74 Spiele (22 Tore) gesamt

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Fußball-Verbandsliga: Eschwege 07 holt Ex-Profi, 07eschwege.de, 26. August 2009

en:Marco Weißhaupt

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