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Manfred Niehaus (* 18. September 1933 in Köln) ist ein deutscher Komponist, Bratschist und Dirigent.

Leben Bearbeiten

Manfred Niehaus erhielt im Alter von zehn Jahren ersten Violinunterricht, schon in diese Zeit fallen frühe Kompositionsversuche. Von 1957 bis 1962 studiert er bei Bernd Alois Zimmermann und war zeitweise dessen Assistent. Parallel dazu verfasste er etliche Bühnenmusiken und arbeitete unter anderem mit Manfred Berben, Gerd Heinz, Jürgen Flimm und Eberhard Feik zusammen. Von 1963 bis 1965 wirkte er als Dramaturg an der Württembergischen Landesbühne, danach arbeitete er freischaffend als Regisseur und Komponist. Im Jahr 1966 erhielt er den Förderpreis der Stadt Köln. Niehaus gehörte von 1969 bis 1972 zur Gruppe 8, einer Vereinigung acht rheinischer Komponisten. Immer wieder arbeitete Manfred Niehaus auch mit Jazzmusikern zusammen wie z.B. Manfred Schoof, Michael Sell oder Theo Jörgensmann. Von 1971 bis 1989 war er Redakteur in der Musikabteilung des WDR in Köln; seit 1978 Leiter der Jazzredaktion. Mit der Hilfe von Niehaus entwickelte sich in Köln eine aktive Jazz-Szene. Seit seiner Pensionierung ist er wieder als freischaffender Komponist, Arrangeur und Regisseur tätig, dabei häufig in enger Zusammenarbeit mit Dietmar Bonnen, Iwan Sokolow und Alexei Aigi („Russisch-Deutsches Quartett“). Von 1971 bis 1998 war er zudem als nebenamtlicher Chorleiter in Bergisch-Gladbach tätig. Sein Werk wird durch den Verlag Dohr veröffentlicht.

Werke (Auswahl) Bearbeiten

Klavierwerke Bearbeiten

  • Douze regards sur le cadavre de Satie (1994) pour le piano

Orgelwerke Bearbeiten

  • Drei Choralfantasien (1997) für Orgel
  • "Reich des Herrn" (1997). Choralfantasie für Orgel

Kammermusik Bearbeiten

  • Duo (1996) für Violine und Fagott
  • Fünf Stücke (1995) für drei Flöten
  • Friedrich Smetana: Die Moldau für Klarinette solo bearbeitet
  • Denk ich an Nürnberg… (1982). Fantasie über Themen von Richard Wagner für Violine, Horn und Klavier. UA 4. März 1982 Nürnberg (Tassilo-Theater; Neue Pegnitzschäfer: Ulf Klausenitzer [Violine], Wilfried Krüger [Horn], Wolfgang Riedelbauch [Klavier])
  • Einige Anweisungen für die Mittellage" (1969) für beliebige Besetzung ab drei Spieler
  • und zahlreiche kleine „Vormittagskompositionen“, die z.t. noch nicht aufgeführt wurden.
  • Concertino für Mandola und Zupforchester

Vokalwerke Bearbeiten

  • Stabat mater (1994) für drei gem. od. gleiche Stimmen a cappella, solistisch oder chorisch

Weblinks Bearbeiten




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