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Manfred Jäger (* 12. März 1950 in Grießbach) war ein Motorradgeländefahrer in der DDR. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Nach seiner Lehre als Versuchsschlosser begann er 1968 im MC Motorradwerk Zschopau in der 250 cm³-Klasse [1] mit dem wettkampfmäßigen Endurosport. Im folgenden Jahr wechselte er in die Werksmannschaft von MZ. Von nun an nahm er jährlich an den Europameisterschaftsläufen sowie an den Six Days teil. 1970 stieg er in die 350 cm³-Klasse um. Für die Jahre 1971 bis 1974 wechselte er zum ASK Vorwärts Leipzig [1]. 1973 war er Dritter der DDR-Meisterschaft und 1974 Zweiter.

Als Werksfahrer von MZ dominierte er in den Jahren 1975 bis 1977 die nationale Meisterschaft in der 500-cm³-Klasse, die er jeweils gewann.

Mit der Trophy-Mannschaft wurde er bei den Six Days in den Jahren 1972, 1977, 1978, 1979 und 1980 Zweiter sowie 1976 und 1981 Dritter. Bei den Europameisterschaften wurde er 1973 bis 1975 Dritter, 1977 Zweiter und 1978 gewann er die Meisterschaft. Jäger fuhr als einziger MZ-Pilot in der ab 1977 existierenden Klasse für Motorräder mit 500 bis 750 cm³. Extra dafür war ein Motor mit mehr als 500 cm² entwickelt worden.

1982 übersiedelte Manfred Jäger in die Bundesrepublik und beendete seine sportliche Karriere. Sein Sohn Thomas (* 1976) fuhr eine Zeit lang in der Deutschen Tourenwagen-Masters.

Literatur Bearbeiten

  • Steffen Ottinger: „Rund um Zschopau“ Die Geschichte einer Geländefahrt. Druck- und Verlagsgesellschaft Marienberg, Marienberg, ISBN 3-931770-49-4

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Autor unbekannt in: Illustrierter Motorsport (Berlin), Heft 8/1977, S. 192

ca:Manfred Jäger

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