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Ludwig Pöhler (* 11. Januar 1916 in Hameln; † 26. März 1975) war ein deutscher Fußballnationalspieler.

Der Halbstürmer kam 1937 von Saxonia Hameln zu Hannover 96. Er spielte von 1937 bis 1941 und von 1945 bis 1953 für 96. Dort hatte er seinen größten sportlichen Moment 1938, als er mit Hannover 96 den FC Schalke 04 im Finale um die deutsche Meisterschaft mit 4:3 n. V. im Wiederholungsspiel besiegte und damit die Niedersachsen zum ersten Mal Deutscher Meister wurden. Im Januar 1939 bestritt er gegen Luxemburg sein erstes und einziges Länderspiel. Das Spiel ging für die deutsche Mannschaft mit 1:2 verloren.

„Eugen“ Pöhler, wie er aus unbekanntem Grund genannt wurde, verließ 96 kurz nach Saisonbeginn 1946/47, spielte bei Hameln 07 und dem nachfolgenden Fusionsverein Preußen 07, kehrte aber 1950 zu seinem alten Verein zurück und war dort mit 34 der bestbezahlte Vertragsspieler.[1] Von 1950 bis 1953 kam er für die „Roten“ in 77 Spielen in der Oberliga Nord zum Einsatz in denen er 11 Tore schoss. 1953 kehrte er zu Preußen Hameln zurück. Noch bis in die 1960er Jahre war er als zuletzt 47-jähriger Spielertrainer bei Rasensport Harburg in der Amateurliga Hamburg aktiv. 1964 führte er die Harburger als Trainer in die Regionalliga Nord.[2]

Literatur Bearbeiten

  • Lorenz Knierim, Hardy Grüne: Spielerlexikon 1890–1963, ISBN 3-89784-148-7.
  • Hardy Grüne/Thorsten Schmidt/Frank Willig: Rote Liebe, Die Geschichte von Hannover 96, Verlag Die Werkstatt GmbH, Göttingen 2009, ISBN 978-3-89533-676-8.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. vgl. Peiffer/Pilz, Hannover 96. 100 Jahre Macht an der Leine, S. 137.
  2. Rote Liebe, Die Geschichte von Hannover 96, Verlag Die Werkstatt GmbH, Göttingen 2009, S. 83.

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