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Bundesarchiv Bild 183-S0826-0022, Lothar Thoms

Lothar Thoms 1977

Lothar Thoms (* 18. Mai 1956 in Guben, Brandenburg) ist ein deutscher Radsportler.

Leben Bearbeiten

Thoms ist ein ehemaliger deutscher Bahnradsportler aus der DDR, der seine größten Erfolge im 1000-Meter-Zeitfahren hatte: 1980 wurde er Sieger der Olympischen Spiele in Moskau (Weltrekord: 1:02,995 Minuten am 22. Juli). Von 1977 bis 1981 gewann er vier mal den Weltmeistertitel in Folge - ein Erfolg, den im 1000-m-Zeitfahren nur der Franzose Arnaud Tournant von 1998 bis 2001 wiederholen konnte. 1981 wurde Lothar Thoms vom Weltradsportverband Union Cycliste Internationale zum "weltbesten Radsportler" gewählt sowie zum DDR-Sportler des Jahres.[1]

1982 wurde er Zweiter (hinter Fredy Schmidtke, Bundesrepublik) und 1983 Dritter der Weltmeisterschaften.

Lothar Thoms startete für den SC Cottbus und trainierte bei Gerd Müller.

Nach dem Ende seiner Sportlerlaufbahn arbeitete er als Sportfunktionär und nach dem Ende der DDR als Verwaltungsangestellter und Physiotherapeut.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. stayer.de: "In Wünsdorf war der Teufel los"

Weblinks Bearbeiten

en:Lothar Thoms

ja:ロター・トムス


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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