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Diese Liste enthält die Deutschen Meister im Schach.

Kongresse der deutschen Schachverbände Bearbeiten

Vor Gründung des Deutschen Schachbundes 1877 wurden West- (seit 1861), Nord- (seit 1868) und Mitteldeutsche (seit 1871) Meisterschaften (Kongresse) ausgerichtet. Sie gelten als Vorläufer der späteren Kongresse des Deutschen Schachbundes. Der Westdeutsche Schachbund trug seine ursprünglich als Rheinische Schachkongresse bezeichneten Turniere bis 1880 aus. Die Turniere fanden meist in den Sommerferien statt und waren in der Regel kleinere Veranstaltungen mit sechs bis zehn Teilnehmern.

Kongresse des Westdeutschen Schachbundes (WDSB) 1861–1880 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1861 Düsseldorf kein Meister ausgespielt
1862 Düsseldorf Max Lange
1863 Düsseldorf Max Lange
1864 Düsseldorf Max Lange
1865 Elberfeld Gustav Neumann
1867 Köln Wilfried Paulsen
1868 Aachen Max Lange
1869 Barmen Adolf Anderssen
1871 Krefeld Louis Paulsen
1876 Düsseldorf Wilfried Paulsen
1877 Köln Johannes Hermann Zukertort
1878 Frankfurt am Main Louis Paulsen
1880 Braunschweig Louis Paulsen

Kongresse des Norddeutschen Schachbundes (NDSB) 1868–1871 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1868 Hamburg Max Lange
1869 Hamburg Adolf Anderssen
1872 Altona Adolf Anderssen

Kongresse des Mitteldeutschen Schachbundes (MDSB) 1871–1877 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1871 Leipzig Adolf Anderssen
1876 Leipzig Adolf Anderssen
1877 Leipzig Louis Paulsen (galt inoffiziell als erster Kongress des DSB)

Deutsche Meisterschaften Bearbeiten

Kongresse des DSB 1879–1914 Bearbeiten

Bis 1914 wurden die Kongresse des Deutschen Schachbundes meist als internationale Turniere ausgespielt.

Jahr Gastgeber Meister
1879 Leipzig Berthold Englisch
1881 Berlin Joseph Henry Blackburne
1883 Nürnberg Szymon Winawer
1885 Hamburg Isidor Gunsberg
1887 Frankfurt am Main George Henry Mackenzie
1889 Breslau Siegbert Tarrasch
1892 Dresden Siegbert Tarrasch
1893 Kiel Curt von Bardeleben
1894 Leipzig Siegbert Tarrasch
1896 Eisenach Robert Henry Barnes[1]
1898 Köln Amos Burn[2]
1900 München Harry Nelson Pillsbury, Carl Schlechter[3]
1902 Hannover David Janowski[4]
1904 Coburg Rudolf Swiderski, Carl Schlechter, Curt von Bardeleben[5]
1906 Nürnberg Frank James Marshall
1908 Düsseldorf Frank James Marshall
1910 Hamburg Carl Schlechter
1912 Breslau Oldřich Duras, Akiba Rubinstein
1914 Mannheim wegen Kriegsausbruch abgebrochen - es führte Alexander Aljechin

Kongresse des DSB 1920–1932 Bearbeiten

Nach dem Ersten Weltkrieg ließ man meist bloß deutsche Spieler für die Kongresse zu, da eine Nationale Meisterschaft anvisiert wurde.

Jahr Gastgeber Meister
1920 Berlin (kein Meisterturnier durchgeführt)
1921 Hamburg Ehrhardt Post
1922 Bad Oeynhausen Ehrhardt Post
1923 Frankfurt am Main Ernst Grünfeld
1925 Breslau Efim Bogoljubow
1927 Magdeburg Rudolf Spielmann
1929 Duisburg Carl Ahues
1931 Swinemünde Efim Bogoljubow
1932 Bad Ems Georg Kieninger

Kongresse des Großdeutschen Schachbundes 1933–1943 Bearbeiten

Zwischen 1933 und 1943 wurden die deutschen Meisterschaften vom neu gegründeten Großdeutschen Schachbund organisiert.

Jahr Gastgeber Meister
1933 Bad Pyrmont Efim Bogoljubow
1934 Aachen Carl Carls
1935 Bad Aachen Kurt Richter
1937 Bad Oeynhausen Georg Kieninger
1938 Bad Oeynhausen Erich Eliskases
1939 Bad Oeynhausen Erich Eliskases
1940 Bad Oeynhausen Georg Kieninger
1941 Bad Oeynhausen Paul Felix Schmidt
1942 Bad Oeynhausen Ludwig Rellstab
1943 Wien Josef Lokvenc

Nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst Gesamtdeutsche Meisterschaften, seit 1950 parallele Meisterschaften in der BRD und der DDR. 1951 und 1953 die beiden letzten Gesamtdeutschen Meisterschaften bis zur Wiedervereinigung.

Gesamtdeutsche Meisterschaften 1947–1953 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1947 Weidenau Georg Kieninger
1948 Essen Wolfgang Unzicker
1949 Bad Pyrmont Efim Bogoljubow
1950 Bad Pyrmont Wolfgang Unzicker
1951 Düsseldorf Rudolf Teschner
1953 Leipzig Wolfgang Unzicker

Meisterschaften der BRD 1953–1989 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1953 Berlin Wolfgang Unzicker
1955 Höchst Klaus Darga
1957 Bad Neuenahr Paul Tröger
1959 Nürnberg Wolfgang Unzicker
1961 Bad Pyrmont Klaus Darga
1963 Bad Pyrmont Wolfgang Unzicker
1965 Bad Aibling Wolfgang Unzicker, Helmut Pfleger
1967 Kiel Robert Hübner, Hans Besser
1969 Königsfeld Manfred Christoph
1970 Völklingen Hans-Joachim Hecht
1972 Oberursel Hans Günter Kestler
1974 Menden Peter Ostermeyer
1976 Bad Pyrmont Klaus Wockenfuß
1978 Bad Neuenahr Luděk Pachman
1980 Bad Neuenahr Eric Lobron
1982 Bad Neuenahr Manfred Glienke
1984 Bad Neuenahr Eric Lobron
1987 Bad Neuenahr Vlastimil Hort, Ralf Lau
1989 Bad Neuenahr Vlastimil Hort, Eckhard Schmittdiel

Anmerkungen: Bis 1969 und ab 1987 wurde die Meisterschaft der BRD als einfaches Rundenturnier mit je 16 Teilnehmern ausgetragen. Von 1970 bis 1974 wurden 15 Runden nach dem Schweizer System gespielt, es nahmen jeweils 36 Spieler teil. Von 1976 bis 1984 wurden 11 Runden nach dem Schweizer System gespielt, es nahmen 1976 26 Spieler, 1978 bis 1984 je 24 Spieler teil. 1965, 1967, 1987 und 1989 beendeten jeweils zwei Spieler das Turnier punktgleich an der Tabellenspitze. Es wurden in diesen Fällen Stichkämpfe ausgetragen, die alle unentschieden endeten.

Internationale Deutsche Meisterschaften (BRD) 1971–1983 Bearbeiten

Zwischen 1971 und 1983 organisierte der DSB in den Jahren, in denen keine Meisterschaft der BRD ausgetragen wurde, Internationale Deutsche Meisterschaften. Alle diese Turniere wurden als einfaches Rundenturnier mit je 16 Teilnehmern ausgetragen. Neben den Erstplatzierten der vorhergegangenen Meisterschaft der BRD wurden starke ausländische Spieler zu den Turnieren eingeladen. Die zweite Meisterschaft wurde 1973 in Dortmund[6] ausgetragen, direkt vor den ersten Dortmunder Schachtagen. Laut Festschrift[7] des Deutschen Schachbundes war das Großmeisterturnier 1977 keine offizielle Deutsche Meisterschaft (laut Turnierordnung), während 1979 in München, 1981 in Bochum und 1983 in Hannover internationale Deutsche Meisterschaften stattfanden.[8]

Jahr Gastgeber Meister
1971 Berlin Svetozar Gligorić
1973 Dortmund Hans-Joachim Hecht
1975 Mannheim Walter Browne
1977 Bad Lauterberg Anatoli Karpow
1979 München Boris Spasski
1981 Bochum Lubomir Kavalek
1983 Hannover Anatoli Karpow

Meisterschaften der Sowjetischen Besatzungszone 1946–1949 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1946 Leipzig Berthold Koch
1947 Weißenfels Lothar Schmid
1948 Bad Doberan Rudolf Teschner
1949 Bad Klosterlausnitz Wolfgang Pietzsch

Meisterschaften der DDR 1950–1990 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1950 Sömmerda Rudolf Elstner
1951 Schwerin Georg Stein
1952 Binz Berthold Koch
1953 Jena Reinhart Fuchs
1954 Meerane Wolfgang Uhlmann
1955 Zwickau Wolfgang Uhlmann
1956 Leipzig Reinhart Fuchs
1957 Sömmerda Burkhard Malich
1958 Schkopau Wolfgang Uhlmann
1959 Leipzig Wolfgang Pietzsch
1961 Premnitz Lothar Zinn
1962 Gera Wolfgang Pietzsch
1963 Aschersleben Günther Möhring
1964 Magdeburg Wolfgang Uhlmann
1965 Annaberg-Buchholz Lothar Zinn
1967 Colditz Wolfgang Pietzsch
1968 Weimar Wolfgang Uhlmann
1969 Schwerin Lutz Espig
1970 Freiberg Fritz Baumbach
1971 Strausberg Lutz Espig
1972 Görlitz Manfred Schöneberg
1973 Erfurt Burkhard Malich
1974 Potsdam Rainer Knaak
1975 Stralsund Rainer Knaak, Wolfgang Uhlmann
1976 Gröditz Wolfgang Uhlmann
1977 Frankfurt (Oder) Lothar Vogt
1978 Eggesin Rainer Knaak
1979 Suhl Lothar Vogt
1980 Plauen Hans-Ulrich Grünberg
1981 Fürstenwalde Wolfgang Uhlmann
1982 Salzwedel Rainer Knaak
1983 Cottbus Rainer Knaak, Wolfgang Uhlmann
1984 Eilenburg Rainer Knaak
1985 Jüterbog Wolfgang Uhlmann
1986 Nordhausen Wolfgang Uhlmann
1987 Glauchau Raj Tischbierek
1988 Stralsund Lutz Espig, Thomas Pähtz
1989 Zittau Hans-Ulrich Grünberg
1990 Bad Blankenburg Raj Tischbierek, Thomas Pähtz

Seit 1991 wieder Gesamtdeutsche Meisterschaften Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1991 Bad Neuenahr Vlastimil Hort
1993 Bad Wildbad Thomas Luther, Thomas Pähtz
1994 Binz Peter Enders
1995 Binz Christopher Lutz, Roman Slobodjan, Philipp Schlosser, Matthias Wahls, Arno Zude
1996 Dudweiler Matthias Wahls
1997 Gladenbach Matthias Wahls
1998 Bremen Jörg Hickl, Christian Gabriel, Christopher Lutz
1999 Altenkirchen Robert Hübner
2000 Heringsdorf Robert Rabiega
2001 Altenkirchen Christopher Lutz
2002 Saarbrücken Thomas Luther
2004 Höckendorf Alexander Graf
2005 Altenkirchen Artur Jussupow
2006 Osterburg Thomas Luther, Vitaly Kunin, Artur Jussupow
2007 Bad Königshofen Arkadij Naiditsch, Rainer Buhmann
2008 Bad Wörishofen Daniel Fridman
2009 Saarbrücken Arik Braun
2010 Bad Liebenzell Niclas Huschenbeth

Anmerkungen: 1991 wurde die Deutsche Meisterschaft als einfaches Rundenturnier mit 16 Teilnehmern ausgetragen, seit 1993 werden 9 Runden im Schweizer System gespielt. Die Teilnehmerzahl ist variabel und beträgt ungefähr 40. 1993 und 1995 wurden Schnellschachstichkämpfe um den Titel ausgetragen. 1993 setzte sich Thomas Luther durch, 1995 Christopher Lutz. 1998 und 2006 wurde der Titel nach Wertung (Eloschnitt der Gegner) vergeben, 1998 wurde Jörg Hickl Turniersieger, 2006 Thomas Luther. Bis 2002 wurde die Deutsche Meisterschaft im letzten Quartal des Kalenderjahres ausgetragen. Da im gleichen Zeitrahmen offizielle Mannschaftsturniere der FIDE sowie des Europäischen Schachverbandes (European Chess Union ECU) stattfinden (Schacholympiaden, Mannschaftswelt- und europameisterschaft), beschloss der Deutsche Schachbund 2003, die Deutsche Meisterschaft ab 2004 im ersten Quartal des Kalenderjahres auszutragen, um den Terminkalender der Spitzenspieler zu entzerren. Infolgedessen fand 2003 keine Deutsche Meisterschaft statt.

Offene Deutsche Seniorenmeisterschaften seit 1989 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1989 Bad Wörishofen Walter Steglich
1990 Bad Meinberg Günter Abendroth
1991 Freudenstadt Hans Hoffmann
1992 Freudenstadt Hans Hoffmann
1993 Bad Meinberg Hartmut Kauder
1994 Bad Schussenried Willy Rosen
1995 Oldenburg Gottfried Braun
1996 Friedrichroda Manfred Dornieden
1997 Bad Bevensen Karl-Josef Schiffer
1998 Weilburg Jānis Klovāns
1999 Bad Wiessee Heinrich Fronczek
2000 Bad Homburg Jefim Rotstein
2001 Dresden Wolfgang Uhlmann
2002 Freudenstadt Jefim Rotstein
2003 Bad Wiessee Johann Fischer
2004 Templin Jefim Rotstein
2005 Essen Klaus Klundt
2006 Dresden Wolfgang Uhlmann
2007 Templin Manfred Böhnisch
2008 Erfurt Erich Krüger
2009 Dresden Christian Clemens
2010 Berlin Clemens Werner

Deutsche Frauenmeisterschaften Bearbeiten

Seit 1939 tragen die Frauen verschiedene Einzelmeisterschaften aus. TeleSchach hat die Frauenmeisterschaften in einer Tabelle zusammengestellt. Aufgeführt sind die Gesamtdeutschen Meisterschaften, die Meisterschaften der Ostzone (Sowjetische Besatzungszone) und der Seniorinnen, sowie die offenen Frauenmeisterschaften, Blitzmeisterschaften und Schnellschachmeisterschaften (Rapid Chess). Angegeben sind jeweils Art, Jahr, Austragungsort, die ersten Drei und bei einigen Turnieren ein Link zu den Berichten.[9]

Kongresse des Großdeutschen Schachbundes 1939–1943 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1939 Stuttgart Friedl Rinder
1942 Bad Oeynhausen Edith Keller
1943 Wien Gertrud Jürgens

Gesamtdeutsche Meisterschaften 1947–1953 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1947 Seesen Edith Keller
1949 München Friedl Rinder
1951 Bad Klosterlausnitz Edith Keller
1952 Schwerin Edith Keller-Herrmann
1953 Waldkirch Edith Keller-Herrmann

Meisterschaften der BRD 1953–1989 Bearbeiten

Imkamp Rahn Baitsch 1959 Dahn

Deutsche Damenmeisterschaft 1959 in Dahn

Jahr Gastgeber Meister
1955 Krefeld Friedl Rinder
1956 Wolfratshausen Friedl Rinder
1957 Lindau Helga Axt
1958 Gießen Helga Axt
1959 Dahn Friedl Rinder
1960 Büdingen Maria Scheffold
1961 Wennigsen (Deister) Helga Axt
1962 Eckernförde Anneliese Brandler
1963 Krefeld Hannelore Lucht
1964 Bremen Irmgard Karner
1965 Wangen im Allgäu Ottilie Stibaner
1968 Fürstenfeldbruck Ursula Wasnetsky
1970 Lauterbach Anni Laakmann
1972 Burg Anni Laakmann
1974 Kassel Anni Laakmann
1976 Brilon Anni Laakmann
1978 Delecke Barbara Hund
1980 Schwäbisch Gmünd Isabel Hund
1982 Porz Barbara Hund
1984 Bad Aibling Barbara Hund
1987 Bad Lauterberg Ute Späte
1989 Bad Aibling Isabel Hund

Offene Deutsche Frauenmeisterschaften seit 1971 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1971 Zell am Harmersbach Gertrud Renz
1973 Bad Aibling Doina Pfleger
1975 Zell am Harmersbach Ursula Wasnetsky
1977 Weißenhäuser Strand Maria Kuch
1979 Wittlich Christel Neumark
1981 Brilon Anette Borik
1983 Porz Raissa Wapnitschnaja
1986 Zell am Harmersbach Anette Borik
1988 Braunfels Rita Kas-Fromm
1990 Bad Neustadt Jordanka Micic
1992 Bad Neustadt Marina Olbrich
1994 Wuppertal Ekaterina Borulya
1996 Dresden Anita Just
1998 Weimar Gundula David
2000 Rodewisch Tatjana Wasilewitsch
2002 Bad Brückenau Heike Vogel
2004 Osterburg (Altmark) Sandra Krege
2006 Bad Königshofen Petra Blažková
2008 Kerkwitz Antje Fuchs
2010 Gladenbach Heike Vogel

Meisterschaften der Sowjetischen Besatzungszone 1948/49 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1948 Bad Doberan Gertrud Nüsken
1949 Bad Klosterlausnitz Mira Kremer

Meisterschaften der DDR 1950–1990 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1950 Sömmerda Edith Keller, Gertrud Nüsken
1951 Schwerin Mira Kremer
1952 Schwerin Edith Keller-Herrmann
1953 Weißenfels Gertrud Nüsken
1954 Bad Saarow Ursula Höroldt
1955 Zwickau Gertrud Nüsken
1956 Leipzig Edith Keller-Herrmann
1957 Sömmerda Edith Keller-Herrmann
1958 Schkopau Waltraud Schameitat
1959 Leipzig Edith Keller-Herrmann
1961 Premnitz Waltraud Schameitat
1962 Gera Waltraud Schameitat
1963 Aschersleben Waltraud Nowarra
1964 Magdeburg Gabriele Ortlepp
1965 Annaberg-Buchholz Gabriele Just
1967 Colditz Waltraud Nowarra, Ursula Liebert
1968 Weimar Waltraud Nowarra
1969 Schwerin Waltraud Nowarra
1970 Freiberg Christina Hölzlein
1971 Strausberg Christina Hölzlein
1972 Görlitz Gabriele Just
1973 Erfurt Eveline Nünchert
1974 Potsdam Petra Feustel
1975 Stralsund Brigitte Hofmann
1976 Gröditz Petra Feustel
1977 Frankfurt (Oder) Petra Feustel
1978 Torgelow Brigitte Hofmann
1979 Suhl Brigitte Hofmann
1980 Plauen Ulricke Seidemann
1981 Fürstenwalde Annett Wagner-Michel
1982 Salzwedel Iris Bröder
1983 Cottbus Annett Wagner-Michel
1984 Eilenburg Iris Bröder
1985 Jüterbog Marion Heintze
1986 Nordhausen Carola Manger
1987 Glauchau Iris Bröder
1988 Stralsund Antje Riedel
1989 Zittau Kerstin Kunze
1990 Bad Blankenburg Gundula Nehse

Seit 1991 wieder Gesamtdeutsche Meisterschaften Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1991 Beverungen Anke Koglin
1993 Bad Mergentheim Marina Olbrich
1995 Krefeld Tatjana Grabusowa
1997 Ottweiler Marina Olbrich
1999 Chemnitz Elisabeth Pähtz
2001 Krefeld Jessica Nill
2003 Altenkirchen Annemarie Sylvia Meier
2005 Bad Königshofen Sandra Krege
2007 Osterburg Ljubow Kopylowa
2009 Hockenheim Polina Zilberman

Offene Deutsche Seniorenmeisterschaften seit 1989 Bearbeiten

Jahr Gastgeber Meister
1989 Bad Wörishofen Juliane Hund
1990 Bad Meinberg Miloca Schneider
1991 Freudenstadt Irene Winter
1992 Freudenstadt Hildegard Richter
1993 Bad Meinberg Lieselotte Janssen
1994 Bad Schussenried Irene Winter
1995 Oldenburg Miloca Schneider
1996 Friedrichroda Gabriele Just
1997 Bad Bevensen Irene Winter
1998 Weilburg Irene Winter
1999 Bad Wiessee Vera Kohls
2000 Bad Homburg Irmgard Karner
2001 Dresden Lieselotte Janssen
2002 Freudenstadt Lieselotte Janssen
2003 Bad Wiessee Lieselotte Janssen
2004 Templin Ludmilla Ljubarskaja
2005 Essen Miloca Schneider
2006 Dresden Lieselotte Janssen
2007 Templin Eveline Nünchert
2008 Erfurt Eveline Nünchert
2009 Dresden Lieselotte Janssen
2010 Berlin Eveline Nünchert

Deutsche Jugendmeisterschaften Bearbeiten

Bis 1998 war das Höchstalter 20 Jahre, seit 1999 ist es 18 Jahre (U18). Von 1947 bis 1953 sowie seit 1991 wurden gesamtdeutsche Meisterschaften ausgespielt, in der Zwischenzeit separate Meisterschaften in BRD und DDR. In der Tabelle sind die gesamtdeutschen bzw. bundesdeutschen Titelträger aufgeführt. Die Deutschen Jugendmeisterschaften werden zurzeit ebenfalls in den Altersklassen U16, U14, U12 und U10 ausgetragen. Hinzu kommen zusätzliche Jugendklassen der weiblichen Jugend: U18w, U16w, U14w. In den Altersklassen U10 und U12 spielen Mädchen und Jungen zusammen, benennen aber jeweils ihren U10- bzw. U10w-Meister sowie U12- bzw. U12w-Meister. In den Klassen U18, U16 und U14 können auch Mädchen mitspielen.[10]

Jahr Gastgeber Meister
1947 Weidenau Lothar Schmid
1948 Hamburg Heinz Marcus
1949 Northeim Edgar Klaeger
1950 Blankenstein Willi Rosen
1951 Hamburg Klaus Darga
1952 Sigmaringen Reinhart Fuchs
1953 Gelsenkirchen Wolfram Bialas
1954 Braunschweig Gerd Rinder
1955 Remscheid Mathias Gerusel
1956 Traben-Trarbach Dieter Mohrlok
1957 Berlin Gerhard Biebinger
1958 Hitzacker Hans-Joachim Hecht
1959 Heidenheim Rolf Bernhardt
1960 Großrosseln Helmut Pfleger
1961 Haslach Peter Ostermeyer
1962 Kiel Peter Ostermeyer
1963 Bad Schwalbach Robert Hübner
1964 Köln Robert Hübner
1965 Erlangen Georg Pollak
1966 Duisburg Arnulf Westermeier
1967 Hochspeyer Karl-Heinz Maeder
1968 Saarbrücken Karl-Heinz Maeder
1969 Hamburg Ferdinand Middendorf
1970 Uelzen Constanz Kiffmeyer
1971 Burg Markus Bassler
1972 Berlin Wolfgang Keller
1973 Bockum Peter Mack
1974 Bamberg Karl-Heinz Podzielny
1975 Hamburg Horst Bach
1976 Lübeck Jörg Weidemann
1977 Wallrabenstein Dario Doncevic
1978 Dillingen Eric Lobron
1979 Tönisvorst Philipp Gerbert
1980 Saarbrücken Georg Siegel
1981 Bad Lauterberg Jürgen Graf
1982 Dortmund Michael Geveke
1983 Ganderkesee Lucas Brunner
1984 Miesenbach Peter Meyer
1985 Telgte Matthias Wahls
1986 Neunkirchen Thomas Biehler
1987 Altensteig Christopher Lutz
1988 Dillingen Sven Joachim
1989 Bochum Ralf Appel
1990 Münster Michael Bezold
1991 Magdeburg Michael Bezold
1992 Augsburg Roman Slobodjan
1993 Münster Roland Schmaltz
1994 Herborn Roman Slobodjan
1995 Leipzig Arnd Lauber
1996 Halle (Saale) Christian Wilhelmi
1997 Apolda Alexander Naumann
1998 Schierke Frerik Janz
1999 Oberhof Rainer Buhmann
2000 Überlingen Andreas Schenk
2001 Willingen Thomas Pähtz jun.
2002 Winterberg Ilja Zaragatski
2003 Willingen Arik Braun
2004 Willingen Maximilian Meinhardt
2005 Willingen Stefan Frübing
2006 Willingen Paul Zebisch
2007 Willingen Frederik Beck
2008 Willingen Peter Lichmann
2009 Willingen Hagen Poetsch
2010 Oberhof Julian Jorczik

Siehe auch Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. R. H. Barnes, Vorsitzender des Frankfurter Schachklubs, gewann das Hauptturnier des zehnten Kongresses. Ein internationales Meisterturnier fand nicht statt. Das parallel stattfindende internationale Meisterturnier des Nürnberger Schachklubs (Beginn beider Turniere war der 20. Juli 1896) gewann Emanuel Lasker. Deutsche Schachzeitung, August 1896, S. 248ff.
  2. Deutsche Schachzeitung, August 1898, S. 250ff.
  3. Pillsbury, Schlechter und Géza Maróczy erzielten alle die gleiche Punktzahl. Im Stichkampf um den Turniersieg trat Maroczy nach einer Niederlage gegen Pillsbury krankheitsbedingt zurück. Das Stechen zwischen Pillsbury und Schlechter endete nach vier Partien 2-2, so dass der erste Platz geteilt wurde. Deutsche Schachzeitung, August 1898, S. 254ff.
  4. Deutsche Schachzeitung, August 1902, S. 254ff.
  5. Zu einem Stichkampf um den ersten Preis war Schlechter bereit, von Bardeleben und Swiderski waren jedoch für die Teilung des Preises, dem wurde schließlich entsprochen. Deutsche Schachzeitung, August 1904, S. 246ff.
  6. 2. Internationale Deutsche Schacheinzelmeisterschaft 1973 auf TeleSchach
  7. 125 Jahre Deutscher Schachbund 1877-2002. Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum (Hrsg. Deutscher Schachbund e.V. und Schachverband Sachsen e.V.), Leipzig 2002, S. 80.
  8. Klaus Lindörfer: Großes Schach-Lexikon. Mosaik Verlag GmbH, München 1981, S. 352, ISBN 84-499-8080-1.
  9. Deutsche Meisterschaften der Frauen eine Übersicht der Deutschen Meisterschaften seit 1939, zusammengestellt von Gerhard Hund
  10. Deutsche Jugendmeisterschaften seit 1947 eine Übersicht für die Jahre 1947 bis 2003, zusammengestellt von Gerhard Hund


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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