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Lars Hartig (* 24. Dezember 1990) ist ein deutscher Ruderer. Sein bislang größter Erfolg ist der Gewinn der Weltmeisterschaft 2010 im Leichtgewichts-Doppelvierer.

Hartig qualifizierte sich 2008 für die Juniorenweltmeisterschaft, wurde dort als Ersatzmann jedoch nicht eingesetzt. 2009, in seinem ersten Jahr in der Altersklasse U23, gewann er als Außenseiter überraschend die Deutsche Meisterschaft im Leichtgewichts-Einer der Männer, wobei er zahlreiche ältere und erfahrenere Ruderer hinter sich ließ.[1] In der Folge bildete er einen Doppelzweier mit dem zwei Jahre älteren Christian Hochbruck, gewann überlegen die Deutschen Meisterschaften U23 in dieser Bootsklasse und wurde anschließend sowohl für die U23- als auch die A-Weltmeisterschaft nominiert. Bei der U23-Weltmeisterschaft siegte die Mannschaft in neuer Weltbestzeit, bei der Weltmeisterschaft in Posen belegte das Duo anschließend im Finale den 4. Platz.

2010 ruderte Hartig im Doppelzweier zusammen mit dem neuen Deutschen Meister im Leichtgewichts-Einer Linus Lichtschlag. Nach einem zweiten und einem dritten Platz im Weltcup gewann die Mannschaft im September die Europameisterschaft und ist auch für die Weltmeisterschaft in Neuseeland nominiert. Hier erreichte Hartig an der Seite von Lichtschlag den 7. Platz im Leichtgewichts-Doppelzweier, bevor er zusammen mit Lars Wichert, Jonathan Koch und wiederum Linus Lichtschlag die Weltemeisterschaft im Leichtgewichts-Doppelvierer gewinnen konnte.

Hartig startet für die Friedrichstädter Rudergesellschaft von 1926.

Internationale Erfolge Bearbeiten

  • 2009: 1. Platz U23-Weltmeisterschaft im Leichtgewichts-Doppelzweier
  • 2009: 4. Platz Weltmeisterschaft im Leichtgewichts-Doppelzweier
  • 2010: 1. Platz Europameisterschaft im Leichtgewichts-Doppelzweier
  • 2010: 1. Platz Weltmeisterschaft im Leichtgewichts-Doppelvierer

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Deutscher Ruderverband: Hacker und Waleska gewinnen – Hartig überrascht. Pressemitteilung des Deutschen Ruderverbands vom 28. April 2009. Abgerufen am 13. September 2010.


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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