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Konrad Freiherr von Wangenheim (* 20. August 1909; † Februar 1953 bei Stalingrad) war ein Reiter der Deutschen Mannschaft im Vielseitigkeitsreiten bei den Olympischen Sommerspielen 1936.

Beim Geländeritt stürzte er mit seinem Pferd Kurfürst und brach sich das linke Schlüsselbein. Trotz der Verletzung stieg er wieder auf sein Pferd und beendete den Ritt. Mit unbeweglichem Arm startete er am nächsten Tag wieder, stürzte erneut und zwang sich wieder, den Ritt zu beenden, so dass er die Goldmedaille für die deutsche Mannschaft rettete.

Diese Begebenheit wurde in Leni Riefenstahls Film Olympia – Fest der Schönheit als kämpferisches Vorbild für alle Deutschen propagandistisch verarbeitet.

1944 geriet Oberstleutnant von Wangenheim in sowjetische Gefangenschaft, wo er 1953 starb. Im Februar wurde er erhängt gefunden, wahrscheinlich wurde er ermordet.

Er ist der Vater des US-amerikanischen Modefotografen Christopher „Chris“ von Wangenheim (* 21. Februar 1942; † 9 März 1981).[1]

Siehe auch Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Underrated Photographers: Chris von Wangenheim. popphoto.com, abgerufen am 31. Juli 2009 (Skriptfehler).


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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