FANDOM


Konrad (Conny) Wirnhier (* 7. Juli 1937 in Pfarrkirchen; † 2. Juni 2002) war ein deutscher Sportschütze. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München wurde er Olympiasieger in der Disziplin Skeet-Schießen, einer Form des Wurfscheibenschießens.

Biografie Bearbeiten

Der aus Pfarrkirchen stammende Büchsenmachermeister betrieb seit 1982 ein Jagd- und Sportwaffengeschäft in München-Hochbrück, wo sich auch die Olympia-Schießanlage befindet. Wirnhier entstammte einer Büchsenmacherfamilie und begann 1959 seine sportliche Karriere mit dem Wurfscheibensport. Er war ein Visionär und Autodidakt im Flintenschießen. Neben seinen zahlreichen sportlichen Erfolgen entwickelte Wirnhier während der 1960er Jahre eine eigene Schießtechnik im Flintenschießen, die so genannte Synchrontechnik. Mit dieser leicht zu erlernenden Grundschule für das Flintenschießen legte er einen Meilenstein für die Schulung von Anfängern. Wirnhier baute damit unter anderem den Juniorkader der Sportschützen auf. Auch seine selbst entwickelte Flintenserie für Jagd und Sport brachte ihm zahlreiche Erfolge[1]. Er starb am 2. Juni 2002 nach langer Krankheit.

Sportliche Erfolge Bearbeiten

  • 1961 bis 1969 und 1972 bis 1973 - Deutscher Meister
  • 1965 - Weltmeister Santiago de Chile
  • 1967 - Weltmeister Bologna
  • 1968 - Bronzemedaille Olympische Spiele Mexiko-Stadt
  • 1968 - Europameister
  • 1972 - Goldmedaille Olympische Spiele München

Auszeichnungen Bearbeiten

  • Seine Heimatstadt benannte nach seinem Tod eine Straße nach ihm.[2]
  • Der Siegerehrungsplatz der Olympiaschießanlage Hochbrück trägt den Namen Conny-Wirnhier-Platz

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 100 Jahre BÜCHSENMACHERFAMILIE WIRNHIER
  2. Konrad-Wirnhier-Straße


Info Sign Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten Versionsgeschichte importiert.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.