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Klaus Ampler Cycling (road) pictogram
Bundesarchiv Bild 183-93153-0020, XV. Friedensfahrt, Heinz Florian Oertel, Klaus Ampler
XV. Internationale Friedensfahrt 1962. 2. Etappe Berlin-Leipzig (3. Mai 1962). Rundfunkreporter Heinz-Florian Oertel wechselt einige Worte mit dem DDR-Fahrer Klaus Ampler.
zur Person
Geburtsdatum 15. November 1940
Nation Flag of East Germany DDR (bis 1990)
DeutschlandFlag of Germany Deutschland
Disziplin Straße
Wichtigste Erfolge

Gesamtsieger Internationale Friedensfahrt 1963

Infobox zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2010

Klaus Ampler (* 15. November 1940 in Marienburg) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer.

Am 20. September 1959 gewann er das Radrennen Rund um Sebnitz.[1]

Für die DDR gewann er 1963 die Friedensfahrt, das prestigeträchtigste Amateur-Radrennen der Welt. Im gleichen Jahr wurde er zum DDR-Sportler des Jahres gewählt. Zweimal (1962, 1963) wurde er außerdem DDR-Straßenmeister. Weitere Platzierungen bei der Friedensfahrt: 1962: 7., 1969: 6., 1970: 10.

1962 und 1963 konnte Klaus Ampler nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen, da ihm als DDR-Sportler nach dem Mauerbau die Einreise verweigert wurde. Bei den Olympischen Sommerspielen 1968 in Mexiko-Stadt nahm er im 100-km-Mannschaftsfahren teil, jedoch schied die Mannschaft aus.

Er startete für den SC DHfK Leipzig und trainierte bei Herbert Weisbrod.

Klaus Ampler war gelernter Schweißer und später Ingenieur für Gastechnik. Nach seiner Sportlerkarriere und einem Diplom an der DHfK war er ab 1971 als Radsport-Trainer tätig und betreute u. a. Weltmeister Uwe Raab sowie seinen eigenen Sohn Uwe Ampler. Dieser konnte in die Fußstapfen des Vaters treten und gewann die Friedensfahrt zwischen 1987 und 1997 insgesamt viermal. Nach dem Ende der DDR wurde Klaus Ampler Geschäftsführer eines Fahrrad-Großhandels in Leipzig.

Veröffentlichungen Bearbeiten

  • Klaus Ampler: Mein Leben für den Radsport. Autobiographie, MedienService Gunkel & Creutzburg, 2005, 260 S., ISBN 3980881695

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Rund um Sebnitz

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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