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Bundesarchiv Bild 183-P0830-0025, Klaus Grünke, Thomas Huschke

Klaus Grünke (l.) mit Thomas Huschke

Bundesarchiv Bild 183-P0821-0033, Klaus Grünke

Klaus-Jürgen Grünke (1975)

Klaus-Jürgen Grünke (* 30. März 1951 in Bad Lauchstädt) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer, der als Bahnradsportler erfolgreich war.

Sportliche Laufbahn Bearbeiten

Klaus Grünke begann 1967 bei der BSG Buna Schkopau mit 14 Jahren mit dem Radsport. Er wurde u. a. vom ehemaligen Rennfahrer Johannes Schober trainiert.[1]

Grünke, der für den Berliner TSC startete, war 1970, 1971 und 1974 Meister der Deutschen Demokratischen Republik im 1000-m-Zeitfahren, 1972 und 1973 im Tandem und 1971 und 1974 in der 4000-m-Mannschaftsverfolgung. 1974 gehörte er zu dem DDR-Vierer, der im Finale der Bahnrad-Weltmeisterschaften dem westdeutschen Gold-Vierer unterlag, bei den Weltmeisterschaften im folgenden Jahr gewann er mit seiner Mannschaft die Bronzemedaille in der Mannschaftsverfolgung und wurde Weltmeister im 1000-m-Zeitfahren. Bei den Olympischen Sommerspielen 1976 gewann Grünke im 1000-m-Zeitfahren die Goldmedaille mit einer Zeit von 1:05,92 min vor dem Belgier Michel Vaarten und dem Dänen Niels Fredborg. Grünke beendete 1979 seine Laufbahn. 2004 konnte er bei den Senioren-Weltmeisterschaften in St. Johann in Österreich den Titel in seiner Altersklasse erringen.[2]

Ehrungen Bearbeiten

Für diesen Erfolg wurde er mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Silber ausgezeichnet.[3]

Berufliches Bearbeiten

Grünke hat eine Ausbildung zum Stahlbaumonteur absolviert.[1] Später arbeitete als Busfahrer in Berlin.[2]

Privates Bearbeiten

Grünke hat zwei Brüder, die ebenfalls als Radsportler aktiv waren, Dieter und Peter Grünke.[1]

Literatur Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2  Der Radsportler. Nr. 35/1975, Berlin, S. 1.
  2. 2,0 2,1 Zweimal Weltmeister am 27. August. Mitteldeutsche Zeitung, 12. November 2004, abgerufen am 5. Mai 2019.
  3. Von der Ehrung für die Olympiamannschaft der DDR. Hohe staatliche Auszeichnungen verliehen. Vaterländischer Verdienstorden in Silber. In: Neues Deutschland. 10. September 1976, S. 4, abgerufen am 10. April 2018 (online bei ZEFYS – Zeitungsportal der Staatsbibliothek zu Berlin, kostenfreie Anmeldung erforderlich).

Weblinks Bearbeiten


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