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Katrin Apel Biathlon pictogram
Verband DeutschlandFlag of Germany Deutschland
Geburtstag 4. Mai 1973
Geburtsort ErfurtDDR
Karriere
Verein SV Eintracht Frankenhain
Trainer Harald Böse
Aufnahme in den
Nationalkader
1994
Debüt im Weltcup 1995
Weltcupsiege 4
Status zurückgetreten
Karriereende 2007
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 2 × Gold medal 1 × Silver medal 1 × Bronze medal
WM-Medaillen 4 × Gold medal blank 5 × Silver medal blank 1 × Bronze medal blank
Olympic rings without rims Olympische Winterspiele
0Gold0 1998 Nagano Staffel
0Bronze0 1998 Nagano Sprint
0Gold0 2002 Salt Lake City Staffel
0Silber0 2006 Turin Staffel
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
0Gold0 1996 Ruhpolding Staffel
0Gold0 1996 Ruhpolding Mannschaft
0Gold0 1997 Osrblie Staffel
0Gold0 1999 Kontiolahti Staffel
0Silber0 2000 Oslo Sprint
0Silber0 2000 Oslo Staffel
0Silber0 2001 Pokljuka Staffel
0Silber0 2004 Oberhof Massenstart
0Bronze0 2004 Oberhof Staffel
0Silber0 2005 Hochfilzen Staffel
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 5. (2001/2002)
letzte Änderung: 20. März 2008

Katrin Apel (* 4. Mai 1973 in Erfurt) ist eine ehemalige deutsche Biathletin.

Leben und Karriere Bearbeiten

Von der Polytechnischen Oberschule in Gräfenroda wechselte sie an die Kinder- und Jugendsportschule (KJS) in Oberhof. 1989 begann sie an der Pädagogischen Fachschule in Schmalkalden eine Ausbildung zur Erzieherin, die sie 1993 erfolgreich abschloss. Anschließend trat sie in die Sportfördergruppe der Bundeswehr ein und hat derzeit den Rang eines Hauptfeldwebels. Sie startet für den SV Eintracht Frankenhain.

Ihre sportliche Laufbahn begann Katrin Apel als Langläuferin, nach der missglückten Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer wechselte sie in das Lager der Biathleten. Bereits 1996 konnte sie bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Ruhpolding zwei Goldmedaillen im Staffel- und Mannschaftsrennen erringen. In ihrer Karriere konnte Katrin Apel insgesamt zehn WM-Medaillen gewinnen, davon viermal Gold. Auch bei Olympischen Winterspielen war sie erfolgreich, gewann zwei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille.

Nach einer Saison mit durchschnittlichen Leistungen, die durch Probleme mit der Schulter geprägt waren, schaffte Apel erstmals seit elf Jahren keine Nominierung für die Biathlon-Weltmeisterschaften 2007 in Antholz und erklärte am 26. Februar 2007 ihren Rücktritt vom Biathlonsport zum Saisonende. Nach 22 Jahren Leistungssport bestritt sie am 18. März 2007 ihr letztes Weltcuprennen im russischen Chanty-Mansijsk und strebt neben repräsentativen Aufgaben für Sponsoren und Ausrüster eine zusätzliche Ausbildung als Ergotherapeutin an, um „auf jeden Fall wieder mit Kindern zu arbeiten“.[1]

Erfolge Bearbeiten

  • Olympische Winterspiele:
    • 1998: 1x Gold (Staffel), 1x Bronze (Sprint)
    • 2002: 1x Gold (Staffel)
    • 2006: 1x Silber (Staffel)
  • Weltmeisterschaften:
    • 1996: 2x Gold (Staffel, Mannschaft)
    • 1997: 1x Gold (Staffel)
    • 1999: 1x Gold (Staffel)
    • 2000: 2x Silber (Sprint, Staffel)
    • 2001: 1x Silber (Staffel)
    • 2004: 1x Silber (Massenstart), 1x Bronze (Staffel)
    • 2005: 1x Silber (Staffel)
  • Gesamtweltcup:
    • 1x Platz 5 (2001/02)
    • insgesamt 6x unter den Top Ten

Biathlon-Weltcup-Platzierungen Bearbeiten

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Team Staffel Gesamt
1. Platz 3 1 1 18 23
2. Platz 3 1 1 1 17 23
3. Platz 1 4 3 1 4 13
Top 10 7 39 31 10 2 46 135
Punkteränge 17 90 74 32 2 46 261
Starts 40 104 77 32 2 46 301
Stand: Saisonende 2006/2007, Karriereabschluss

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Bericht über den Rücktritt auf sport.ard.de


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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