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Bundesarchiv Bild 183-1988-0910-016, FDGB-Pokal, Dynamo Dresden II - HFC Chemie 1-2

Karsten Neitzel verschießt einen Elfmeter gegen Jens Adler (HFC Chemie) bei einem FDGB-Pokal-Spiel 1988.

Karsten Neitzel (* 17. Dezember 1967 in Dresden) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Sportlicher Werdegang Bearbeiten

Karsten Neitzel stammt aus dem Nachwuchsbereich von der BSG Robotron Radeberg. Im Jahr 1980 wechselte er zur SG Dynamo Dresden, bei der sich der Abwehr- / Mittelfeldspieler jedoch nie über längere Zeiträume durchsetzen konnte. In der Folge hatte er Einsätze in der zweiten Mannschaft der Sachsen, doch schaffte es Neitzel bis 1989 auch immer wieder, sporadisch in der ersten Mannschaft zum Einsatz zu kommen. Neitzel hatte in Dresden keinen leichten Stand, da der Verein Mitte bis Ende der Achtziger Jahre durchweg Spitzenspieler (Ulf Kirsten, Matthias Sammer oder Hans-Uwe Pilz) in seinen Reihen hatte.

Mit der Juniorenauswahlmannschaft der DDR (U19) wurde er 1986 Europameister in Jugoslawien (3:1 gegen Italien) und 1987 WM Dritter in Chile. In dieser Mannschaft spielte er auf der Position des Liberos und war Mannschaftskapitän.

1989 wechselte Neitzel zum Ligakonkurrenten HFC Chemie, dessen Kader jedoch nicht so hochklassig wie der von Dynamo besetzt war. Neitzel agierte die nächsten drei Spielzeiten als Stammspieler, schaffte mit dem HFC die Qualifikation für die 2. Bundesliga und absolvierte mit den Saalestädtern einen Einsatz im UEFA-Cup (Niederlage gegen Torpedo Moskau). 1991 unterschrieb Neitzel für die nächsten drei Jahre beim Zweitligisten Stuttgarter Kickers. Letzte Station seiner Laufbahn war im Jahr 1994 Bundesligist SC Freiburg, bei dem Neitzel bis 1997 zu insgesamt 18 Bundesligaeinsätzen kam.

Laufbahn als Trainer Bearbeiten

Seit 1997 war Neitzel im Trainerbereich des SC Freiburg tätig. Er trainierte in der Oberliga Baden-Württemberg die zweite Mannschaft der Breisgauer. Am 24 April 2008 gelang ihm mit dem SC Freiburg II der vorzeitige Aufstieg in die neue dreigleisige Regionalliga.

Im Januar 2009 wechselte er mit dem ehemaligen Spieler des SC Freiburg Ibrahim Tanko als Co-Trainer von Volker Finke zu den Urawa Red Diamonds. Der zum Jahresende 2010 auslaufende Vertrag mit dem gesamten Trainerstab wurde jedoch nicht verlängert.[1]

Vereine Bearbeiten

Statistik Bearbeiten

  • Bundesliga: 18 Spiele (kein Tor)
  • 2. Bundesliga: 102 Spiele (2 Tore)
  • DDR-Oberliga: 58 Spiele (1 Tor)

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Going a separate way from Team Manager Finke. Urawa Red Diamonds. 2010-11-29. Abgerufen im 2010-12-01.

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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