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Karl Saldow (* 26. Oktober 1889 in Berlin; † 31. Mai 1951 ebenda) war ein deutscher Radrennfahrer.

Karl Saldow gehörte zur ersten Garde der deutschen Rennfahrer vor und nach dem Ersten Weltkrieg. Im Jahre 1910 gewann er Rund um Berlin und wurde Dritter bei Berlin-Cottbus-Berlin. Anschließend konzentrierte er sich auf den Bahnradsport, insbesondere auf Steher- sowie Sechstagerennen.

Saldow startete bei 22 Sechstagerennen in Deutschland, von denen er acht gewinnen konnte. In sechs Rennen siegte er gemeinsam mit Willy Lorenz. Allein viermal gewann er als Lokalmatador das Sechstagerennen in seiner Heimatstadt Berlin.

Viermal wurde Saldow Deutscher Meister der Steher. Nach seinem Rücktritt vom aktiven Radrennsport im Jahre 1928 wurde er Schrittmacher. 1934 führte er den Dortmunder Erich Metze zum Weltmeistertitel bei den Profi-Stehern.

Karl Saldow beging am 31. Mai 1951 Selbstmord.[1]

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Radsport, 4. Juni 1951

Quellen Bearbeiten

  • Roger de Maertelaere: De Mannen van de Nacht, Eeklo 2000, S. 242

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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