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Karl-Hermann Schlüter (* 1932 in Hannover; † 13. Januar 1996 ebenda) war Kulturamts- und Verwaltungsleiter und Beteiligter an zahlreichen städtischen Bau- und Kulturmaßnahmen der niedersächsischen Landeshauptstadt.[1]

Leben Bearbeiten

Karl-Hermann Schlüter erlebte den Zweiten Weltkrieg noch als Kind, bevor er nach dem Krieg eine Lehre abschloss und sich an der Volkshochschule weiterbildete. Anschließend erhielt er eine Stellung als Angestellter bei der Stadt Hannover.[1]

Ab Mitte der 1950er Jahre arbeitete Schlüter im hannoverschen Hochbauamt, bevor er von 1961 bis 1977 in der Nachfolge von Heinz Lauenroth die Leitung des Kulturamtes übernahm. In diesen Jahren war er unter anderem von 1965 bis 1967 Beteiligter beim Wiederaufbau des abgebrannten Theaters am Aegi, an dem 1965 bis 1972 erfolgten Bau des Stadionbades sowie bei der Schaffung des dann jährlich stattfindenden Altstadtfestes.[1]

Von 1977 bis zu seiner Pensionierung leitete Schlüter die Verwaltung der Niedersächsischen Staatstheater GmbH. In dieser Zeit war er 1984 und 1985 eingebunden in den Umbau des Opernhauses und in den Aufbau der Probenbühne sowie 1990 bis 1992 beim Bau des Schauspielhauses.[1]

Zudem war Schlüter Mitglied und langjähriger Vorsitzender der „Zoofreunde Hannover“. Er war Mitglied im Kunstverein Hannover und engagierte sich im Förderkreis der hannoverschen Musikschule.[1]

1994 ehrten die Niedersächsischen Staatstheater ihren langjährigen Verwaltungsleiter Karl-Hermann Schlüter mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.[1]

Schriften (Auswahl) Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Hugo Thielen: Schlüter, (3) Karl-Hermann, in: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 316


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