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Karin Seick Schwimmen
Persönliche Informationen
Name: Karin Seick
Nationalität: BR Deutschland BR Deutschland
DeutschlandDeutschland Deutschland (ab 1990)
Schwimmstil(e): Schmetterling
Geburtstag: 11. November 1961
Geburtsort: Winsen an der Luhe
Größe: 1,82 m

Karin Seick (* 11. November 1961 in Winsen an der Luhe) ist eine ehemalige deutsche Schwimmerin.

Werdegang[]

1978 gewann Karin Seick in Berlin den 1. Titel über 100 Meter Schmetterling mit Deutschem Rekord. Bei der Weltmeisterschaft an gleicher Stelle schwamm sie in ihrer Paradedisziplin auf den 4. Platz. 1982 erhielt Karin Seick aus den Händen des Bundespräsidenten die höchste sportliche Auszeichnung, das Silberne Lorbeerblatt. Danach feierte sie ihren größten Erfolg und gewann die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles über 4×100 Meter Lagen sowie Bronze über 4×100 Meter Freistil und 100 Meter Schmetterling.

Karin Seick war auf dem Höhepunkt ihrer Karriere Mitglied der SG Wiste, einen Startgemeinschaft der Klubs in Winsen und Stelle. 1987 wechselt sie zur SG Hamburg. Dort stellte sie am 10. Februar 1990 den Vereinsrekord auf der 25-m-Bahn über 100 Meter Freistil mit einer Zeit von 0:55,61 min auf. Im Jahr 1992 kehrt Karin Seick als Seniorenschwimmerin zur SG Wiste zurück und gewinnt zusammen mit Claudia Lipski (vormals Döhrmann) jeweils vier Titel bei den Landesseniorenmeisterschaften. Bei den Weltmeisterschaften der Masters 2000 in München gewann Seick viermal Gold. Bei den Deutschen Meisterschaften 2006 in Dresden errang sie wiederum mehrere Titel und bezwang dabei wiederholt ihre Rivalin Dr. Barbara Gellrich.

Sportlicher Steckbrief[]

  • 1972: Beginn mit gezieltem Training im Winsener Schwimmverein
  • 1975: Aufnahme in den Jugend - Nationalkader des Deutschen Schwimmverbandes
  • 1976: Jugendeuropameisterschaft
  • 1976: A-Nationalmannschaft
  • 1985: Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes durch den Bundespräsidenten
  • 1991: Inoffizieller Austritt aus der A-Nationalmannschaft

Teilnahme an Wettkämpfen[]

Olympische Spiele (Qualifikation und Teilnahme)[]

  • 1976: Montreal Verzicht von Eltern und Trainer (zu Jung)
  • 1980: Moskau Verzicht des Deutschen Schwimmverbandes wegen Afghanistan-Konflikts
  • 1984: Los Angeles
    • 1x 2.Platz 4x100m Lagen
    • 2x 3.Platz 4x100m Freistil und 100m Schmetterling
  • 1988: Seoul
    • 1 x 7.Platz 4 x 100m Freistil

Weltmeisterschaften (Qualifikation und Teilnahme)[]

  • 1978: Berlin
    • 4 x 4.Platz 4x100m Freistil und Lagen, 100m Freistil,100m Schmetterling
  • 1982: Guayaquil
    • 5.Platz 4x100m Freistil
  • 1986: Madrid
    • 2 x 6.Platz 4x100m Lagen und 4x100m Freistil
  • 1991: Perth
    • 2.Platz 4x100m Freistil

Europameisterschaften (Qualifikation und Teilnahme)[]

  • 1981/1985: 2 x 2.Platz 4x100m Freistil
  • 1977/1981/1983/1985: 6 x 3.Platz 100m Schmetterling,4x100m Freistil und 4x100m Lagen

Weiteres[]

  • 18 Deutsche Meistertitel über 100m Schmetterling und 100m Freistil
  • 24 Deutsche Rekorde 100m Schmetterling und 100m Freistil
  • Seit 1993 aktiv bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften
    • 1994: 5 fache Deutsche Seniorenmeisterin mit 4 Europarekorden(AK 30)
    • 1995: 5 fache Deutsche Seniorenmeisterin mit 2 Europarekorden (AK 30 )
    • 1996: 7 fache Deutsche Seniorenmeisterin und insgesamt 2 Welt und 14 Europarekorde (AK 35)
    • 1997: 2 fache Deutsche Seniorenmeisterin mit Europarekord und 2 Deutschen Rekorden in Staffeln (AK 35)
    • 1998: 3 fache Deutsche Seniorenmeisterin mit 1Europarekord (AK 35 )
    • 2000: 4 fache Weltmeisterin über 50m/100m Freistil, 100mRücken, 100m Schmetterling in München (AK35)

Stand nach Auswertung der Rekordliste Masters 2001:

  • 7 Europarekorde Kurzbahn- 10 Europarekorde Lange Bahn (AK 30 +35)
  • 8 DSV-Rekorde Kurzbahn 16 DSV-Rekorde-Lange Bahn (AK 30-35)

Weblinks[]


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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