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Karin Metze (* 21. August 1956 in Meißen) ist eine frühere deutsche Ruderin.

Zunächst spielte Metze recht erfolgreich Volleyball. 1970 und 1971 konnte sie mit ihrer Mannschaft SG Dynamo Meißen Schülermeisterin werden, 1972 Spartakiadesiegerin. Nachdem für die Olympischen Sommerspiele 1976 in Montreal Damenrudern olympisch wurde, wechselte Metze auch Hinweis ihres Trainers 1973 zum Rudersport.

Karin Metze startete nun zunächst für die BSG Einheit Meißen, später für den SC Einheit Dresden wo sie von Richard Wecke und Dieter Grahn trainiert wurde. Ab 1976 gehörte sie zum Nationalteam der DDR und wurde zunächst im Vierer mit Steuerfrau eingesetzt. Mit diesem Boot gewann sie die erste Olympische Goldmedaille im Frauenrudern überhaupt. 1977 wechselte sie in den Achter. 1977, 1978, 1981 und 1982 wurde sie in der Bootsklasse Weltmeisterin, 1978 Vizeweltmeisterin und 1983 Dritte bei den Welttitelkämpfen. In Moskau konnte sie bei den Olympischen Sommerspielen 1980 im Achter ihr zweites Olympiagold gewinnen. 2003 startet sie das letzte mal im Achter bei der Frühjahrsregatte in Berlin und beendete dort ihre Karriere.

Metze ist gelernte Wirtschaftskauffrau und studierte nach ihrer Karriere Ökonomie des Maschinenbaus am Industrie-Institut der TU Dresden. Nach dem Studium wurde sie Sachbearbeiterin in der Personalabteilung in der Heidenauer Maschinenfabrik. 1988 heiratete sie und nahm den Namen Ihres Mannes an und bekam 1989 eine Tochter. Mittlerweile lebt sie in Heidenau und arbeitet als kaufmännische Angestellte in einem Telefonbuchverlag.

Literatur Bearbeiten

  • Volker Kluge: Das große Lexikon der DDR-Sportler, Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2000, S. 268


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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