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Kai Bülow
Kai Bülow 1860 2010 2
Bülow im Training, 2010
Personalia
Geburtstag 31. Mai 1986
Geburtsort RostockDDR
Größe 188 cm
Position Abwehr, Mittelfeld

Kai Bülow (* 31. Mai 1986 in Rostock) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Innenverteidiger steht in der Spielzeit 2010/11 im Aufgebot des TSV 1860 München.

Laufbahn Bearbeiten

Jugend Bearbeiten

Als Fünfjähriger begann Bülow beim Rostocker Vorstadtverein FSV Bentwisch mit dem Fußballspielen. 1994 wechselte er zum F.C. Hansa Rostock, wo er von der E-Jugend an die Jugendabteilung durchlief. Noch als A-Jugendlicher absolvierte er in der Schlussphase der Saison 2004/05 vier Einsätze für die zweite Mannschaft Rostocks in der Oberliga Nordost unter Trainer Timo Lange. Dabei gewann die Mannschaft die Meisterschaft ihrer Oberliga-Staffel und konnte auch das Finale des Mecklenburg-Vorpommern-Pokals, in dem Bülow in den Schlussminuten eingewechselt wurde, mit 4:0 gegen den Greifswalder SV 04 gewinnen.

2002 hatte Bülow gegen eine Leipziger Stadtauswahl sein erstes Spiel im Dress des DFB bestritten.[1] Am 23. Oktober 2002 kam er zu seinem ersten Länderspieleinsatz, er wurde im Spiel der deutschen U17 gegen Slowenien eingewechselt. 2004 wurde er zweimal in der U18 und einmal in der U19 eingesetzt, 2006 einmal in der U20.

F. C. Hansa Rostock Bearbeiten

Zur Saison 2005/06 der Oberliga wurde Bülow für Hansas zweite Mannschaft unter Vertrag genommen und absolvierte für diese zunächst drei Ligapartien. Nach überzeugender Leistung gegen den 1. FSV Mainz 05 in der ersten Runde des DFB-Pokals 2005/06 wurde Bülow jedoch von Trainer Frank Pagelsdorf für den Kader der ersten Rostocker Mannschaft nominiert, so dass er am vierten Spieltag der Saison 2005/06 der 2. Bundesliga gegen den VfL Bochum sein Debüt in Deutschlands zweithöchster Spielklasse absolvierte. Bis zum achten Spieltag, an dem er gegen Wacker Burghausen auch sein erstes Ligator erzielen konnte, etablierte sich Bülow daraufhin als Stammspieler in Rostock und erhielt noch im Oktober 2005 einen Profi-Vertrag. Zum Saisonende gehörte Bülow mit 25 absolvierten Partien zu den Leistungsträgern in Rostocks Defensive, der F.C. Hansa verfehlte als Vorjahres-Absteiger aus der Bundesliga jedoch den angestrebten Wiederaufstieg.

2006/07 absolvierte Bülow daraufhin weitere 24 Einsätze für Rostock in der 2. Bundesliga, mit denen er Anteil am durch den zweiten Platz der Abschlusstabelle erreichten Aufstieg in Deutschlands höchste Spielklasse hatte. Hierdurch hatte sich Bülow auch für drei Einsätze in der von Dieter Eilts trainierten U-21-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes empfehlen können.[2]

2007/08 bestritt Bülow schließlich 29 Partien in Deutschlands höchster Spielklasse, der F.C. Hansa stieg zum Saisonende als Tabellensiebzehnter jedoch umgehend in die 2. Bundesliga ab, in welcher der Verein 2008/09 erneut in Abstiegsgefahr geriet. Als Hansa in der Spielzeit 2009/10 schließlich den 16. Tabellenplatz belegte, die folgenden Relegationsspiele gegen den FC Ingolstadt 04 verlor und damit in die 3. Liga abstieg, wechselte Bülow zur Saison 2010/11 zum TSV 1860 München, bei dem er einen Zweijahresvertrag unterschrieb.[3] Insgesamt hatte Bülow für Rostocks Lizenzmannschaft 130 Liga- und 7 Pokal-Einsätze bestritten.

TSV 1860 München Bearbeiten

Bei den Münchner Löwen war Bülow zum Saisonbeginn neben Mate Ghwinianidse in der Innenverteidigung gesetzt. Nach der Verpflichtung von Stefan Bell im August wurde dieser jedoch Bülow vorgezogen. Nach einer Verletzung Ghwinianidses Anfang Oktober rückte Bülow wieder in die Startaufstellung, seitdem bestritt er jedes Spiel von Beginn an. Am 30. Oktober 2010 schoss er beim Spiel in Karlsruhe sein erstes Pflichtspieltor für die Sechzger.

Privates Bearbeiten

Bülows Vater Jochen war aktiver Segler beim ASK Vorwärts Rostock und Empor Rostock. Sein Bruder Lars ist aktiver Handballspieler.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Kai Bülow „Ich will Profi werden…“ auf fc-hansa.de vom 30. August 2005, abgerufen am 5. Dezember 2010
  2. DFB.de: U-21-Nationalspieler Bülow
  3. Bülow wechselt zu Sechzig auf tsv1860.de, abgerufen am 26. Mai 2010

en:Kai Bülow sv:Kai Bülow

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