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Mit dem Namen Junge Nationaldemokraten (JN) bezeichnet man die Nachwuchsorganisation der NPD. Sie hat ihren Sitz in Dresden und Bundesvorsitzender ist Michael Schäfer, der auch dem Bundesvorstand der Partei angehört.

Die "Jungen Nationaldemokraten"  haben ca. 400 Mitglieder und gelten damit als eine der relevanten Nachwuchsgruppen der rechtsnationalen Gruppierungen.

Geschichte Bearbeiten

Gegründet wurde die NPD-Jugendorganisation 1969. Die Organisation ist laut NPD-Parteisatzung ein "integraler Bestandteil der Partei".

Die Jugendorganisation ist antidemokratisch ausgelegt und verbreitet offen einen aggressiven Antisemitismus und Antiamerikanismus. Bei ihren Auftritten, für die sich der NPD-Nachwuchs auch mit Skinheads und "Autonomen Kameradschaften", die den neonazistischen "Schwarzen Block" der JN bilden, zusammenschliessen, wird Ausländerfeindlichkeit und die Zerschlagung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in die Öffentlichkeit getragen.

„Nationalismus heißt Revolution. Und unsere Revolution findet im 21. Jahrhundert statt. Unsere Revolution ist keine kleine Veränderung, sondern wir müssen uns ein komplett anderes politisches System erkämpfen.“

Alexander Neidlein, stellvertretendr JN-Landesvorsitzender Baden-Würtemberg, 9. November 2006

Die NPD-Nachwuchsorganisation arbeitet auch intern mit bekannten Neo-Nazis zusammen. So wurde am 30. April 2006 Norman Bordin, der Gründer des rechtsradikalen "Aktionsbüro Süd" zum neuen Landesvorsitzenden in Bayern gewählt.

Die Jungen Nationaldemokraten werden vom Verfassungsschutz beobachtet und werden regelmäßig im jährlichen Verfassungsschutzbericht aufgeführt.

Literatur Bearbeiten

  • Bundesministerium des Inneren: Verfassungsschutzbericht 2006
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