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Johann Herberger
Johann Herberger im Jahre 1948
Personalia
Name Johann Herberger
Geburtstag 9. November 1919
Geburtsort WiesentalDeutschland
Sterbedatum 13. Juni 2002
Sterbeort Altbach, Deutschland
Position Mittelfeld


Johann Herberger (* 9. November 1919 in Wiesental; † 13. Juni 2002 in Altbach) war ein deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer.

Biographie Bearbeiten

Vor seiner Karriere als Profi-Fußballer arbeitete Herberger als Lohnarbeiter in seiner Heimatstadt Wiesental. 1936 verließ er seinen Heimatverein FV 1912 Wiesental und spielte zunächst 4 Jahre für Phönix Karlsruhe. Im November 1939 wechselte Herberger nach Hessen und bestritt dort vier Ligaspiele in der damaligen Gauliga als Gastspieler bei Eintracht Frankfurt. Weitere Stationen seiner Karriere waren unter anderem der 1. FC Nürnberg, wo er mit Max Morlock und später bei FC Bayern München mit Nationalspieler Jakob Streitle spielte. Genau wie sein Großcousin Sepp Herberger, dem er sehr ähnlich sah, stürmte er am liebsten auf halbrechts, spielte aber auch im Mittelfeld.

Johann Herberger nahm Ende der 1930er an Kursen für die deutsche Fußballnationalmannschaft teil. Trainer Sepp Herberger sagte einst über Johann: „Wenn ich dich aufstelle, dann heißt es gleich, das ist doch sein Neffe. Deshalb musst du doppelt so gut sein wie die anderen“. Wegen der Spielbetriebsunterbrechung während des Zweiten Weltkriegs kam es auch deswegen nie zu einem Einsatz des Badeners.

1942 wirkte Herberger an der Seite von Sportkollegen wie Fritz Walter und Hermann Eppenhoff, sowie den Filmgrößen René Deltgen und Gustav Knuth, beim Film „Das große Spiel" mit.

1954 wanderte er in die USA nach New York aus. Dort war er zunächst Spieler und Spielertrainer, später nur noch Trainer. Herberger betreute u. a. die „German-American League Junior All-Stars“ aus New York (1960) und für eine Partie die Nationalmannschaft der USA . Während seiner US-Zeit wurde er „John Herberger“ genannt.

1971 kehrte er nach Deutschland zurück und zog nach Altbach im Raum Stuttgart, wo er bis zu seinem Tod 2002 lebte.

Erfolge Bearbeiten

Deutscher Vizemeister 1943 (0:3 gegen den Dresdner SC im Berliner Olympiastadion), Dritter der deutschen Meisterschaft 1942 und 1944. Gaumeister 1940 in Hessen, 1942 Berlin-Brandenburg, 1943 Westmark, 1944 Nordbayern.

Auswahlspieler für den Gau Baden, Stadtauswahl Berlin, Stuttgart, Nürnberg, Auswahl Baden-Württemberg. Teilnahme an DFB-Lehrgängen der Fusballnationalmannschaft 1937-1944. Vizemeister der International Soccer League (ISL) 1965.


Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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