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Jessica Balogun (* 20. Dezember 1988 in Ibadon, Nigeria) ist eine deutsche Boxerin.

Ein halbes Jahr nach ihrer Geburt kam Jessica Balogun mit ihrer Mutter nach Stuttgart. Balogun besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft. Im Jahre 2003 zog sie nach Aachen. Durch einen Mitschüler während ihrer Aachener Schulzeit fand sie erste Kontakte zum jungen Box-Verein MTK Boxen Aachen.


Amateur Bearbeiten

Jessica Balogun trat im Sommer 2005 dem MTK Boxen Aachen bei und entpuppte sich als Naturtalent. In ihrem ersten Wertungskampf, im März 2006, holte sie sich mit einem K.O. Sieg in Runde eins die Westdeutsche Meisterschaft. Bereits sechs Monate später boxte sie bei den 4. Internationalen deutschen Frauenbox-Meisterschaften in Herrischried/Südbaden und erkämpfte sich den Titel der Internationalen Deutschen Meisterin durch einen Aufgabesieg in Runde zwei. Sie schrieb damit Aachener Sportgeschichte: Sie ist die erste Box-Meisterin der alten Kaiserstadt. Im November 2006 gewann Jessica Balogun das Internationale Frauenbox-Turnier, Baden Open, durch zwei Erstrunden-K.O.-Siege. Für beide Kämpfe zusammen benötigte sie weniger als eine Minute. Die von ihrem Verein, MTK Boxen Aachen, 2002 ins Leben gerufene „Offene Aachener Stadtmeisterschaft“ brachte ihr den vierten Titel im Jahre 2006. Diesmal bezwang sie ihre Gegnerin in der dritten Runde durch K.O.

Jessica Baloguns Erfolgsbilanz als Amateur-Boxerin steht aktuell (Ende 2006) bei 10 Siegen in 10 Kämpfen.

Erfolge als Amateur Bearbeiten

  • Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft, März 2006
  • Gewinn der Deutschen Meisterschaft bei den 4. internationalen Deutschen Frauen-Box-Meisterschaften in Herrischried/Südbaden, September 2006
  • Gewinnerin des Turniers "Baden Open", November 2006
  • Mehrfache Gewinnerin der "Offenen Aachener Stadt-Meisterschaften"

Profikarriere Bearbeiten

Mit Beginn des Jahres 2008 wechselte Jessica Balogun ins Lager der Profis. Hier unterschrieb sie einen Trainer- und Managervertrag bei ihrem Entdecker, dem Aachener Trainer und Manager Mario Guedes. Am 23. Februar 2008 bestritt Jessica Balogun ihren ersten Profikampf und kämpfte sich durch 5 Siege in Folge in der Rangliste nach oben. Am 7. Juni 2008 erkämpfte sich Jessica Balogun im Hauptkampf der 6. Hattersheimer Boxnacht gegen die bis dahin ungeschlagene Europameisterin Anja Henning, den Weltmeister- und Europameistertitel im Super-Weltergewicht nach Version des World Fight Club (WFC). Balogun rückte mit diesem Sieg in einer unabhängigen Computer-Weltrangliste auf Nr. 5 vor. Am 24. Januar 2009 bestritt Jessica Balogun ihren 11. Profi-Boxkampf, dabei erkämpfte sie sich ihren zweiten WM Titel. In Port au Prince, der Hauptstadt Haitis, gewann sie auch die Weltmeisterschaft im Junior-Weltergewicht (-64,86 Kg) der GBU. Sie schlug dabei ihre Gegnerin Evelina Diaz (Dominikanische Republik) in der 5. Runde K.O. In der Zwischenzeit, am 29. November 2008, verteidigte sie in Aachen ihren WFC-WM-Titel im Super-Weltergewicht gegen Tatjana Dieckmann, durch K.O. in Runde 4. Nach dem GBU WM Sieg auf Haiti verteidigte "Sugar J" Jessica Balogun den Titel im Junior-Weltergewicht erfolgreich gegen Daniela David aus Rumänien. Am 5. September 2009 boxte sie, in ihrem 13. Berufs-Boxkampf, gegen Olga Bojare aus Lettland um den vakanten WFC WM Titel im Weltergewicht(bis 66,67 Kg). Sie gewann souverän mit 100-90 nach Punkten. Den WFC-Titel im Weltergewicht verteidigte sie dann nacheinander gegen Eva Halasi(Serbien, 21. November 2009), nochmals Olga Bojare(13. März 2010), Angel McKenzie(UK, 4. Juni 2010)) und Marija Pejakovic(Serbien, 1. Juli 2010)).

Im März 2010 wurde Jessica "Sugar J" Balogun mit weitem Vorsprung zur "Sportlerin des Jahres 2009" der Region Aachen gewählt.

Erfolge als Profi Bearbeiten

  • 07.06.2008- WFC- Europameisterin im Super-Weltergewicht (female)
  • 07.06.2008- WFC- Weltmeisterin im Super-Weltergewicht - 69,85 Kg (female)
  • 24.01.2009- GBU- Weltmeisterin im Junior-Weltergewicht - 64,86 Kg (female)
  • 05.09.2009- WFC- Weltmeisterin im Weltergewicht - 66,67 Kg (female)


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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