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Bundesarchiv Bild 183-1989-0722-018, Jan Schur, Olaf Ludwig, Jens Heppner

Von links nach rechts: Jan Schur, Olaf Ludwig, Jens Heppner (1989)

Jan Schur (* 27. November 1962 in Leipzig) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer.

Der Sohn der Radsportlegende Täve Schur wurde in den Jahren 1985 und 1989 Weltmeister mit der DDR-Mannschaft über 100 Kilometer. Den Höhepunkt seiner Karriere erlebte er bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul, als er mit der Mannschaft zusammen mit Uwe Ampler, Mario Kummer und Maik Landsmann Olympiasieger über 100 Kilometer wurde. Nach der Wende versuchte er sich bei diversen italienischen Profirennställen, ehe er seine Karriere nach einem Sportunfall beenden musste. Im Dezember 2007 gestand er in einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung seine langjährige Tätigkeit als Stasi-Spitzel. Er fungierte seit 1981 unter dem Decknamen „IM Reinhold“. Seit Ende 1988 führte er von sich aus keine informellen Gespräche mehr mit der Staatssicherheit der DDR. Diese beendete daraufhin im Jahre 1989 die Zusammenarbeit.

Jan Schur betrieb Ende der 1990er Jahre in Schierke eine kleines Sporthotel.[1]

Von 2001 bis 2006 studierte Schur Sportwissenschaft an der Universität Leipzig. Er besitzt den Trainerschein A für Radsport. Seit 2004 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Jan und Täve Schur GmbH.[2]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1995/1230/sport/0018/index.html
  2. http://www.schurlane.de/vita.html

Weblinks Bearbeiten

  • Jan Schur in der Datenbank von Radsportseiten.net


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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