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James Beckford (* 9. Januar 1975 im Saint Mary Parish) ist ein jamaikanischer Weitspringer.

Anfangs betrieb er parallel den Dreisprung, und am 20. Mai 1995 erzielte er in Odessa mit 17,92 m eine Weite, mit der er immer noch Platz 5 in der Ewigen Weltrangliste belegt (Stand: Juli 2008).

Den Durchbruch im Weitsprung schaffte er im selben Jahr bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Göteborg, wo er mit einer Weite von 8,30 m Silber errang. Dies machte ihn zu einem der Favoriten bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, wo er nur von der US-amerikanischen Legende Carl Lewis geschlagen wurde und Silber gewann. Im Jahr darauf stellte er am 5. April in Orlando mit 8,62 m seine persönliche Bestleistung auf und wurde Vierter bei der WM in Athen. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney scheiterte er allerdings in der Qualifikation.

Im Jahr darauf wurde er Siebter bei der WM in Edmonton, und bei der WM 2003 in Paris/Saint-Denis gewann er eine weitere Silbermedaille, diesmal mit einer Weite von 8,28 m. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen verpasste er mit 8,31 m die Bronzemedaille um einen Zentimeter und wurde Vierter.

Bei der WM 2005 in Helsinki belegte er den neunten, bei der WM 2007 in Ōsaka den sechsten Platz.

James Beckford hat bei einer Größe von 1,83 m ein Wettkampfgewicht von 73 kg.

Weblinks Bearbeiten

James Beckford in der Datenbank der IAAF (englisch)


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