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Jürgen Werner (* 15. August 1935; † 28. Mai 2002 in Hamburg) war ein deutscher Fußballspieler.

Leben Bearbeiten

Werner, aus der eigenen Jugend des Vereins hervorgegangen, spielte als Mittelfeldspieler (damals Außenläufer) in den 1950er und frühen 1960er Jahren für den Hamburger SV. Mit ihm wurde er 1959/60 Deutscher Meister, 1963 DFB-Pokalsieger (letztmals eingesetzt im Achtelfinale) und bis 1963 diverse Male Meister der damaligen Oberliga Nord. Von 1961 bis 1963 spielte er vier Mal in der Nationalmannschaft und erzielte dort zwei Tore. Werner gehörte zum deutschen Aufgebot der Fußball-Weltmeisterschaft in Chile, konnte aber wegen einer Verletzung nicht eingesetzt werden. Berühmt und von den Gegenspielern gefürchtet waren seine weiten Einwürfe. Da Werner das Lizenzspielertum, das mit der Schaffung der Bundesliga für die Spieler eingeführt wurde, ablehnte, trat er mit Abschluss der Saison 1962/63 vom aktiven Fußball zurück.

Nach einem Latein- und Sportstudium ging Werner in den Schuldienst, wo er als Studienrat und zuletzt in der Referendarsausbildung in Hamburg tätig war. Er blieb weiterhin Vereinsmitglied beim HSV und bekleidete dort in seinen letzten Jahren die Funktion des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden. Beim DFB war er zeitweilig Spielausschussvorsitzender und trat in der Öffentlichkeit bei den Auslosungen zum DFB-Pokal in Erscheinung. Er starb 66-jährig an einem schwerem Krebsleiden. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Ohlsdorf.

Nach seinem Tod erhielt das Nachwuchs-Leistungszentrum des HSV den Namen „Jürgen-Werner-Schule“.

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