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Jürgen Wegmann
Personalia
Geburtstag 31. März 1964
Geburtsort EssenDeutschland
Größe 172 cm
Position Angriff

Jürgen Wegmann (* 31. März 1964 in Essen), auch bekannt unter seinem Spitznamen Kobra, ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere Bearbeiten

Vereine Bearbeiten

In Essen geboren und aufgewachsen, den Jugend-Fußball bei Rot-Weiss Essen durchlaufen, erhielt Wegmann bei seinem "Stadtverein" auch einen Lizenzspieler-Vertrag. In den ersten drei Spielzeiten in der 2. Bundesliga war er in 65 Spielen 32 Mal erfolgreich und debütierte am 6. März 1983 (26. Spieltag) beim 4:1-Heimerfolg über den SC Fortuna Köln, bei dem er bereits nach drei Minuten sein erstes Profi-Tor zum 1:0 erzielte.

1984 debütierte er in der Fußball-Bundesliga, allerdings mit Borussia Dortmund (bis 1986), wechselte zur Saison 1986/87 zum FC Schalke 04 und gelangte in der darauf folgenden Saison zum FC Bayern München, mit dem er 1987 den DFB-Supercup und 1989 den Titel Deutscher Meister gewann. Danach kehrte er für vier Spielzeiten zu Borussia Dortmund zurück, wobei er in den letzten beiden Jahren - verletzungsbedingt - nur jeweils einmal zum Einsatz kam. Ein erneuter Wechsel in der "Winterpause" zum Zweitligisten MSV Duisburg währte nur drei Monate und auch die Rückkehr zu Rot-Weiss Essen in die 2. Bundesliga im Anschluss dauerte nur von November 1993 bis Juni 1994. In der darauf folgenden Saison spielte er noch für Rot-Weiss Essen in der damals drittklassigen Regionalliga.

1995 wurde Wegmann für die symbolische Ablösesumme von einer D-Mark vom Zweitligisten 1. FSV Mainz 05 verpflichtet, der ihn jedoch nur in einem einzigen Testspiel einsetzen konnte. Eine weitere schwere Verletzung in jenem Spiel sorgte für die Vertragsauflösung und Wegmanns Karriereende. In 203 Bundesligaspielen erzielte Wegmann 69 und in 77 Zweitligaspielen 34 Tore.

Seit April 2008 ist Wegmann für den FC Bayern München im Fanartikelverkauf tätig. Dieselbe Tätigkeit hatte er Jahre zuvor für Borussia Dortmund ausgeübt.

Nationalmannschaft Bearbeiten

Zwischen 1984 und 1985 spielte Wegmann viermal für die U-21-Nationalmannschaft; sein Debüt gab er am 27. März 1984 in Osnabrück beim 1:1-Unentschieden gegen die Sowjetunion. Es folgten die Spiele gegen Griechenland (0:0, am 17. April), Schottland (1:2, am 11. September) und 1985 gegen Portugal (1:2, am 23. Februar).

Unvergessen Bearbeiten

1986 rettete er die Borussia mit seinem Tor in der letzten Minute des Relegations-Rückspiels gegen den SC Fortuna Köln ins Entscheidungsspiel, in dem der BVB den Abstieg vermied.

Vor der Saison 1987/88 streckte ihn der HSV-Torwart Uli Stein im Spiel um den DFB-Supercup nach einem Gegentor mit einem Faustschlag nieder, worauf dieser des Platzes verwiesen wurde.

1988 erzielte er im Trikot des FC Bayern München mit einem Fallrückzieher das Tor des Jahres.[1]

Nachdem er in einem Interview behauptete, er sei "giftiger wie die giftigste Schlange" erhielt er auch den Beinamen "Kobra".

Von ihm stammt auch die Äußerung: „Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Tor des Jahres

en:Jürgen Wegmann pl:Jürgen Wegmann

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