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Jörg Siebert (* 2. April 1944 in Wetzlar) ist ein ehemaliger deutscher Ruderer. 1968 wurde er Olympiasieger im Achter.

Der Ruderer von der RG Wetzlar 1883 fand 1967 in den von Karl Adam trainierten Deutschlandachter. Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft trat er auch bei der Europameisterschaft 1967 in Vichy an. Der Deutschlandachter startete in der Besetzung Horst Meyer, Dirk Schreyer, Rüdiger Henning, Ulrich Luhn, Wolfgang Hottenrott, Egbert Hirschfelder, Jörg Siebert, Roland Boese und Steuermann Gunther Tiersch. Dieser kräftig umbesetzte Achter gewann die Europameisterschaft vor der Sowjetunion und den Gaststartern aus den USA. Es war der vierte Europameistertitel in Folge für den Deutschlandachter.

1968 saß Lutz Ulbricht für Ulrich Luhn im Deutschlandachter. Horst Meyer, Dirk Schreyer, Rüdiger Henning, Wolfgang Hottenrott, Lutz Ulbricht, Egbert Hirschfelder, Jörg Siebert, Roland Boese und Steuermann Gunther Tiersch wurden gemeinsam Deutscher Meister. Bei den Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt musste Roland Boese wegen Krankheit durch Niko Ott ersetzt werden und diese Besetzung gewann dann auch Gold vor den Australiern. Der Deutschlandachter wurde 1968 zur Mannschaft des Jahres gewählt.

Siebert ist Diplom-Ingenieur, er war seit Ende der 1970er Jahre bei der Gelita AG in Eberbach tätig, die er zum Weltmarktführer auf dem Markt für Gelatine ausbaute. Nach zwanzig Jahren als Vorstandsvorsitzender steht er seit 2007 an der Spitze des Aufsichtsrats.[1]

Literatur Bearbeiten

  • Bodo Harenberg (Redaktion): Die Stars des Sports von A–Z. Darmstadt 1970
  • Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik III. Berlin 2000 ISBN 3-328-00741-5

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Jörg Siebert wird 65 abgerufen am 30. Mai 2009

en:Jörg Siebert no:Jörg Siebert

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