FANDOM


Jörg Dobritz (* 30. Juli 1966) war Fußballspieler in der DDR-Oberliga, der höchsten Spielklasse des DDR-Fußballverbandes. Dort spielte er für den 1. FC Magdeburg und Stahl Eisenhüttenstadt.

In den Nachwuchsmannschaften der kleinen Magdeburger Betriebssportgemeinschaft Motor Süd begann Dobritz' Fußball-Laufbahn, ehe er im Sommer 1985 zum Magdeburger Spitzenklub 1. FC Magdeburg wechselte. Zuvor hatte er seine Berufsausbildung zum Anlagenmonteur mit Abitur abgeschlossen. Zur Saison 1986/87 wurde der 1,81 m große Abwehrspieler in das Oberliga-Aufgebot des Klubs aufgenommen, bestritt für die 1. Mannschaft jedoch nur zwei Punktspiele. In der anschließenden Spielzeit kam Dobritz nur in fünf Oberligaspielen zum Einsatz. In der Hinserie der Saison 1988/89 wurde Dobritz zwar in den ersten sieben Oberliga-Punktspielen eingesetzt, war bis auf den 1. Spieltag aber stets nur Wechselspieler und kam im Schnitt nur auf 43 Minuten pro Spiel. Daraufhin war das Projekt Dobritz beim FCM praktisch beendet und er durfte im Winter 1988 zur zweitklassigen BSG Motor Schönebeck wechseln, wo bereits sein ehemaliger Mannschaftskamerad Wolfgang Steinbach spielte.

Bereits nach einem halben Jahr wechselte Dobritz erneut, diesmal zum Oberligaaufsteiger Stahl Eisenhüttenstadt. Doch auch dort zeigte sich Dobritz der Eliteklasse nicht gewachsen. Erst am 11. Spieltag wurde er erstmals in der Oberligamannschaft der Eisenhüttenstädter eingesetzt, im Laufe der Saison 1989/90 kam er nur auf elf Oberligaeinsätze. Anschließend kehrte Dobritz wieder zum 1. FC Magdeburg zurück. Der spielte nach Einführung des DFB-Spielbetriebes in Ostdeutschland in der NOFV-Oberliga, in der sich die Mannschaften für die 1. oder 2. Bundesliga qualifizieren konnten. Dobritz absolvierte acht Punktspiele, und der 1. FCM qualifizierte sich für keine der beiden Bundesligen. Von den vier UEFA-Pokalspielen der Magdeburger im Jahr 1990 bestritt Dobritz die beiden Spiele gegen Girodins Bordeaux. Ende 1991 schied Dobritz beim FCM aus, über seine weitere Fußball-Laufbahn wurde nichts mehr bekannt.

Quellen Bearbeiten

Für die Erstversion des Artikels wurden das Deutsche Sportecho Jg. 1986 bis 1990 und die Enzyklopädie des DDR-Fußballs von Hanns Leske benutzt.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.