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Das Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V. (isw) in München ist ein unabhängig finanziertes wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut, das nach Eigenbeschreibung alternativ zum neoliberalen Mainstream Analysen, Argumente und Fakten für die wissenschaftliche und soziale Auseinandersetzung anbietet.[1]

Das im Juni 1990 gegründete Institut gilt als gewerkschaftsnah. Zielsetzung ist die Ausarbeitung didaktischen Materials zur Verwendung in Schule und Weiterbildungsinstitutionen. Jährliche isw-Foren sollen dem Erfahrungsaustausch der Wissenschaftler untereinander und mit anderen Interessengruppen dienen. Finanziert wird die Forschung durch 1.500 private Förderer. Parteien, Verbände oder Stiftungen gehören nicht zu den Finanziers.

Forschungsfokus[]

Im Zentrum der Forschung des isw stehen Untersuchungen und Wissensaufbereitung zu Fragen

  • der Globalisierung
  • der Bewegung transnationalen Kapitals,
  • der Rollen und Wirkungen multinationaler Firmen sowie transnationaler Institutionen wie IWF, WTO, OECD, G7, G20.
  • Fragen der Verteilung:
    • Einkommensverteilung
    • Vermögensverteilung
    • Interdependenz von privatem und gesellschaftlichem Reichtum
  • Fragen der Friedensforschung:
    • Rüstungsökonomie
    • Konzentration der Rüstungsindustrie
    • Militärstrategien
    • Wirkung von Rüstung und Krieg
  • Energiewirtschaft
    • Energiekonzerne
  • Sozialsysteme; Wirkungen von Konjunktur- und zyklischen Entwicklungen auf Sozialsystem.

Struktur[]

Vorstand des isw e.V.[2]

  • Vorsitzender: Conrad Schuhler
  • Stellvertretende Vorsitzende: Sonja Schmid, Leo Mayer

Beirat des isw e.V.

  • Paul Kleiser
  • André Leisewitz
  • John P. Neelsen
  • Margret Mönig-Raane
  • Wolfgang Müller
  • Norman Paech
  • Klaus Pickshaus
  • Tobias Pflüger
  • Brigitte Stolz-Willig
  • Peter Strutynski († 2015)

Veröffentlichungen[]

  1. isw-report (vierteljährlich)
  2. isw-wirtschaftsinfo (ca. halbjährlich)
  3. isw-Grafik-Report (unregelmäßig zu aktuellen Themen)
  4. isw-spezial (aktuell zu ökologischen und friedenspolitischen Themen)[6]
  5. isw-forschungshefte (monatlich)
  6. isw-Newsletter (monatlich)
  7. isw-Foren (jährlich)
  8. isw-Konjunkturberichte (jährlich)
  9. isw-Referenten (Verzeichnis von Wissenschaftlern, die als Honorardozenten und für Vorträge zur Verfügung stehen)

Weblinks[]

Einzelnachweise[]


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