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Inka Grings
Inka Grings 01
Personalia
Geburtstag 31. Oktober 1978
Geburtsort DüsseldorfDeutschland
Größe 169 cm
Position Sturm

2 Stand: 25. November 2010


Inka Grings (* 31. Oktober 1978 in Düsseldorf) ist eine deutsche Fußballspielerin. Die Stürmerin spielt in der Frauen-Bundesliga für den FCR 2001 Duisburg und in der deutschen Nationalmannschaft.

Werdegang Bearbeiten

Inka Grings wollte eigentlich Tennisspielerin werden. Da sie vom lokalen Tennisverein nicht aufgenommen wurde, begann sie 1984 beim TSV Eller 04 Fußball zu spielen. Über den Garather SV wechselte sie 1995 zum FC Rumeln-Kaldenhausen, dem heutigen FCR 2001 Duisburg. Dort wurde sie sofort Stammspielerin und in den folgenden Jahren zu einer der erfolgreichsten Torjägerinnen der Bundesliga. Am 5. Mai 1996 debütierte sie in der deutschen Nationalmannschaft im Spiel gegen Finnland. 1998 erzielte sie im DFB-Pokalfinale drei Tore beim 6:2-Sieg über den FSV Frankfurt. Ein Jahr später wurde sie zum ersten Mal Torschützenkönigin der Bundesliga.

Das Jahr 2000 wurde zum erfolgreichsten Jahr ihrer Karriere. Erst gewann sie mit dem FCR den Hallenpokal, dann wurde sie deutsche Meisterin. Ihre 38 Saisontore sind bis heute unerreicht. Nach der Jahrtausendwende wurde sie von mehreren Verletzungen immer wieder zurückgeworfen. 2001 verpasste sie die Europameisterschaft im eigenen Land. 2003 erlitt sie bei einem Vorbereitungslehrgang für die Weltmeisterschaft eine Oberschenkelzerrung. Kurz vor den Olympischen Spielen 2004 erlitt sie einen Kreuzbandriss. Nach dieser Verletzung wollte sie aufhören, hat sich aber während der Rehabilitation umentschieden.

Beim FCR war sie bis 2006 Spielführerin, ehe ihr dieses Amt durch Trainer Dietmar Herhaus entzogen wurde. Nach der 1:6-Heimniederlage gegen den 1. FFC Frankfurt übte Herhaus scharfe Kritik an Grings' Einstellung auf und außerhalb des Platzes. Inka Grings kündigte daraufhin an, den Verein wechseln zu wollen, wenn sich an der Trainerposition nichts ändere.[1] Dies führte trotz Schlichtungsversuchen zur endgültigen Suspendierung der Spielerin am 25. Oktober 2006. Am 5. Dezember 2006 wurde die Suspendierung wieder aufgehoben, drei Wochen, nachdem Trainer Dietmar Herhaus sein Amt niedergelegt hatte.[2] Im Februar 2007 verlängerte sie ihren Vertrag in Duisburg bis zum 30. Juni 2009. 2009 gewann sie mit Duisburg den UEFA Women’s Cup und den DFB-Pokal sowie mit der Nationalmannschaft die Europameisterschaft, bei der sie mit 6 Toren Torschützenkönigin wurde.

Trotz vieler Verletzungen ist sie die erfolgreichste Torjägerin Deutschlands; am 29. Januar 2011 erzielte sie ihr 350. Tor im Auswärtsspiel gegen den 1. FFC Frankfurt. Sie führt die ewige Torschützinnenbestenliste im eigenen Verein mit mehr als 200 Toren Vorsprung an.[3]

Erfolge Bearbeiten

Als Vereinsspielerin Bearbeiten

  • Deutsche Meisterin 2000
  • Deutsche Vizemeisterin 1997, 1999, 2005-08, 2010
  • Deutsche Pokalsiegerin 1998, 2009, 2010
  • DFB-Hallenpokalsiegerin 1995, 2000
  • Deutsche Fußballerin des Jahres 1999, 2009, 2010
  • Torschützenkönigin der Frauen-Bundesliga 1999, 2000, 2003, 2008, 2009, 2010
  • DFB-Pokal-Siegerin 2009 und 2010
  • Siegerin des UEFA Women’s Cup 2009
  • Spielerin der Saison 2009
  • Spielerin der Saison 2010

Als Nationalspielerin Bearbeiten

  • Europameisterin 2005 und 2009
  • Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2004
  • Torschützenkönigin der Europameisterschaften 2005 und 2009

Beruf Bearbeiten

Inka Grings arbeitet als Versicherungsvermittlerin. Sie erlernte den Beruf der Kauffrau für Bürokommunikation. Zwischen 2003 und 2006 war sie Zeitsoldatin bei der Sportfördergruppe in Köln und hatte den Dienstgrad der Hauptgefreiten.

Privates Bearbeiten

Grings führte über fünf Jahre lang eine Beziehung mit Linda Bresonik. Grings verließ Bresonik und ging eine Beziehung mit Holger Fach ein. Nachdem diese Beziehung scheiterte, und Fach nun eine Liaison mit Linda Bresonik anfing, kam es zu einem Streit, der in der Boulevardpresse des Ruhrgebiets im Februar 2006 zum „Zickenkrieg“ hochstilisiert wurde.[4]

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. kicker.de: "Das lasse ich mir nicht gefallen"
  2. kicker.de: Kehrtwende! Grings wieder dabei
  3. FCR-01.de: Statistik der Torschützinnen
  4. stern.de: Frauen-WM: Mit Ecken und Kanten
Vorgänger Amt Nachfolger
Silke Rottenberg
Birgit Prinz
Deutsche Fußballerin des Jahres
1999
2009, 2010
Martina Voss
Birgit Prinz
Conny Pohlers
Birgit Prinz
Torschützenkönigin der Fußball-Bundesliga
Saison 1998/99, 1999/2000
2002/03
2007/08, 2008/09, 2009/10
Birgit Prinz
Kerstin Garefrekes


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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