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Ines Papert (* 5. April 1974 in Wittenberg) ist eine deutsche Sportkletterin und Eiskletterweltmeisterin.

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Ines Papert

Ines Papert wuchs in der nordsächsischen Kleinstadt Bad Düben auf. Sie kommt aus einer musikalischen Familie und spielt Klavier und Saxophon. Nach ihrer Ausbildung als Physiotherapeutin musste sie wegen fehlender Arbeitsmöglichkeiten nach Berchtesgaden umziehen und entdeckte erst dort die Leidenschaft zu den Bergen. So war ihre erste Bergtour 1996 die Watzmann-Überschreitung. Bereits nach kürzester Zeit konnte sie den höchsten Berg Amerikas, den Aconcagua, besteigen. Am 22. August 2000 wurde sie Mutter. Im Jahr 2006 gelang ihr der erneute Sieg im Gesamtweltcup mit fünf von fünf möglichen Siegen.

Tourenliste Bearbeiten

  • 1997 Besteigung des Aconcagua
  • 1998 Peruexpedition mit den Besteigungen von Nevado Pisco, Nevado Alpamayo, Nevado Artesonraju und Torre del Paron
  • 1999 Yosemite El Capitan; Die Route „The Nose
  • 2001 erste Felskletterroute im französischen achten Grad
  • 2002 verschiedenste (Eis-)kletterrouten
  • 2003 Eiger-Nordwand, erste Rotpunktbegehung der Route „Symphonie de Liberte“ (damals die schwerste Route in der Wand) und Eiskletterrouten (Mixed) bis zum Grad (M 11)
  • 2004 erste Felskletterroute im französischen Grad 8b „Schattenkönig“ in den Berchtesgadener Alpen
  • 2006 Rotpunktbegehung der Route „Pellisier“ (im französischen Grad 8b) in der Nordwand der Großen Zinne.
  • 2007 erste Wiederholung der bis dato wohl schwersten Mixed-Route der Welt Law and Order (M 13)
  • 2009 Erstbegehung der Route „Power of Silence“' (7c+, 11 Seillängen) durch die Südwand des Middle Huey Spire in Kanada.
  • 2009 Besteigung des kanadischen „Lotus Flower Tower“ im Begehungsstil Onsight über den Südostpfeiler (6b)
  • 2010 Erstbegehung der Mixedrouten „Triple X“ (VIII, 8) am Ben Nevis und „Bavarinthia“ (IX, 9) am Cairngorms, Coire an Lochain in Schottland
  • 2011 „Super Cirill“ 9 Seillängenroute an der Parete di Sonlerto (Tessin) im Grad 8a/8a+
  • 2011 „Great Walls of China“ 600 Meter am Mount Kyzyl Asker in Kirgistan; Schwierigkeit: ABO, WI 7+, M 7
  • 2012 Wiederholung von „Illuminati“ M11+, WI 6+, Nähe St. Ulrich, Südtirol
  • 2013 Erstbesteigung des Likhu Chuli I in Nepal.[1]
  • 2013 Erstbegehung der Route „Azazar“ (8a, 9 Seillängen) in der Südwestwand der Tadrarate in Marokko.
  • 2014 Erste Rotpunkt-Begehung der Route „Ohne Rauch stirbst du auch“ (8a, 17 Seillängen) an der Nordwand der Großen Zinne in Italien.
  • 2015 Zweite Begehung der Mixedroute „Ritter der Kokosnuss“ (M 12), (W15)[2]
  • 2016 Fünfte Begehung von „Riders on the Storm“ VI 5.12d A3, am „Torre Central“ (Nationalpark Torres del Paine), Patagonien

Erfolge im Eiskletterwettkämpfen Bearbeiten

Jahr Platzierung
2000 2. Platz im Weltcup in Saas Fee
2001 1. Platz im Gesamtweltcup
2002 2. Platz im Gesamtweltcup
1. Platz bei den Weltmeisterschaften im Pitztal in den Disziplinen „Difficulty“ und „Speed“
2003 1. Platz im Gesamtweltcup
2004 1. Platz bei den Weltmeisterschaften (Difficulty)
2005 2. Platz bei den Weltmeisterschaften (Difficulty) und 1. Platz beim Bouldern
1. Platz bei den Europameisterschaften
2006 1. Platz im Gesamtweltcup

Publikationen Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. http://www.nzz.ch/lebensart/reisen-freizeit/als-erste-auf-dem-gipfel-1.18192795
  2. http://ines-papert.de/de/highlights/description/2015-01

Weblinks Bearbeiten


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