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Das ISPRAT Institut e. V. ist ein Förderverein für Forschung in der Verwaltung, in dem Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenarbeiten. ISPRAT entwirft für die öffentliche Hand praxistaugliche Strategien und Konzepte für die IT-gestützte Verwaltung, berät Politik und Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen und fördert den nationalen wie internationalen Erfahrungsaustausch zur Verwaltungsmodernisierung. Der als Verein organisierte Forschungsverbund hat derzeit 50 Mitglieder aus dem öffentlichen und privaten Sektor. ISPRAT ist unabhängig, überparteilich und arbeitet unter der Prämisse der Hersteller-Neutralität strikt im vorwettbewerblichen Bereich. Der Verein hat seinen Sitz in Hamburg.

Tätigkeitsbereiche Bearbeiten

ISPRAT fördert wissenschaftliche Projekte, die entweder interdisziplinär angelegt sind oder sich zu interdisziplinären Studien ergänzen. Grundgedanke ist dabei die Erkenntnis, dass Innovation ohne eine fundierte Faktenbasis und institutionalisiertes Querdenken nicht möglich ist. In der Vergangenheit wurden im Rahmen von ISPRAT-Projekten bereits Studien, Handlungsempfehlungen und Whitepaper zu den Bereichen

  • E-Partizipation
  • Industrialisierung von Verwaltungsprozessen
  • Identitätsmanagement
  • EU-Dienstleistungsrichtlinie
  • E-Democracy

veröffentlicht, das bislang einflussreichste Projektergebnis stellt die initiale Studie zur Einführung der einheitlichen Behördenrufnummer 115 dar.

Das ISPRAT veranstaltet jährliche CIO-Konferenzen, die dem Erfahrungsaustausch dienen und die zum Praxistransfer beitragen sollen. Zunehmend gewinnt dabei auch der internationale Austausch an Bedeutung, seit März 2010 ist die Bundesrechenzentrum GmbH als führender IT-Dienstleister der österreichischen Bundesverwaltung erstes internationales Mitglied des ISPRAT e.V.

Organisation Bearbeiten

Das ISPRAT-Institut ist ein gemeinnütziger Verein. Gründungsmitglieder sind Praxispartner der Industrie, Forschungseinrichtungen sowie Personen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Das ISPRAT-Institut steht unter der Schirmherrschaft des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch.

Vorstandsvorsitzender des ISPRAT-Instituts ist Matthias Kammer von Dataport, den stellvertretenden Vorsitz hat Marie-Therese Huppertz von der SAP AG inne.

Geschäftsführer des ISPRAT-Instituts ist der hessische Staatssekretär und Landes-CIO Horst Westerfeld, die Geschäftsstelle des ISPRAT-Instituts in Hamburg leitet Barbara Krug.

Die wissenschaftlichen Mitglieder sind in einem wissenschaftlichen Beirat des ISPRAT-Instituts organisiert, dessen Sprecher Dr. Dirk Graudenz ist.

Weblinks Bearbeiten

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