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Horst Bergmann (* 24. November 1937 in Neusalz, Bayern) ist ein ehemaliger deutscher Ringer.

Er wuchs in Lichtenfels auf, trat dem AC Lichtenfels bei und erlernte bei Valentin Kohmann das Ringen. Bereits mit 20 Jahren hatte er die deutsche Spitzenklasse erreicht, als er bei den deutschen Meisterschaften 1957 im Freistil, Leichtgewicht, hinter Karl Scherm, Neuaubing den 2. Platz belegte. 1960 wurde er erstmals deutscher Meister im Leichtgewicht, Freistil, vor Gottlieb Neumair, Neuaubing und Klaus Rost, Witten. Seinen zweiten deutschen Meistertitel erkämpfte er sich 1965, wiederum im Leichtgewicht, Freistil, vor Peter Zeiher, Brötzingen und Edmund Seger, Freiburg im Breisgau. Daneben wurde Bergmann noch viermal deutscher Vizemeister.

Seinen größten sportlichen Erfolg erkämpfte er sich 1960, als er sich in der Qualifikation für die Olympischen Spiele 1960 in Rom im Leichtgewicht, Freistil, gegen Klaus Rost und Adolf Franke, Leipzig, durchsetzte. Im olympischen Turnier unterlag er gegen Nizzola, Italien und Enju Valtschew-Dimow, Bulgarien und blieb unplatziert.

Horst Bergmann blieb für seinen Verein noch bis Mitte der 1970er Jahre in Mannschaftskämpfen aktiv, engagierte sich danach viele Jahre als erfolgreicher Trainer im Nachwuchsbereich und baute sich einen Getränkehandel auf.

Quellen Bearbeiten

  1. Fachzeitschrift Athletik aus den Jahren 1957 bis 1968,
  2. Jahrbuch 1972 des Deutschen Ringerbundes, Athletik-Verlag Karlsruhe, 1972

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