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Holger Fach
Personalia
Geburtstag 6. September 1962
Geburtsort WuppertalDeutschland
Größe 1,86 m
Position Abwehr, Mittelfeld

Holger Fach (* 6. September 1962 in Wuppertal) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und jetziger -trainer.

Karriere als Spieler Bearbeiten

Verein Bearbeiten

Er spielte von 1981 bis 1998 insgesamt 416 mal in der Fußball-Bundesliga für Fortuna Düsseldorf, Borussia Mönchengladbach, Bayer Uerdingen, Bayer 04 Leverkusen und 1860 München. Dabei schoss er 67 Tore. Außerdem absolvierte er weitere 27 Zweitligaspiele für die Fortuna, bei denen er vier Tore erzielte. Durch die Mitarbeit an der Stadionzeitschrift und die Leitung einer Fan-Gaststätte galt Fach in seiner Zeit in Uerdingen als Publikumsliebling.

Nationalmannschaft Bearbeiten

Zwischen 1988 und 1989 spielte er insgesamt fünf Mal für die deutsche Nationalmannschaft, wobei er keins der Spiele verlor. Er gehörte vier Mal zur Startelf und wurde dabei einmal ausgewechselt. Sein erstes Länderspiel bestritt Fach am 31. August 1988 beim 4:0-Erfolg über Finnland. Gut ein Jahr danach, am 6. September 1989 gegen die irische Auswahl, wurde er das letzte Mal im DFB-Team eingesetzt.

Karriere als Trainer Bearbeiten

Nach seiner Karriere als Spieler trainierte er zunächst die Amateure von Borussia Mönchengladbach, um dann, nach einem kurzen Intermezzo bei Rot-Weiss Essen, ab 21. September 2003 Cheftrainer bei der Profimannschaft der Borussia zu werden. Dort beurlaubte man ihn am 27. Oktober 2004.

Am 5. Juni 2005 stellte man Fach als neuer Trainer des VfL Wolfsburg vor, das Amt übernahm er offiziell am 1. Juli 2005. Am 19. Dezember 2005 entband man ihn von seinen Aufgaben. Mit ihm zusammen wurde auch der damalige Manager Thomas Strunz vom Verein aufgrund der „sportlich nicht zufriedenstellenden Situation“ entlassen.

Fach trat sein Amt als Cheftrainer des Zweitligisten SC Paderborn am 3. Januar 2007 an. Dort wurde er als Trainer des seit mehreren Wochen Tabellenletzten zum 8. Februar 2008 zusammen mit dem sportlichen Geschäftsführer Michael Born entlassen.

Der FC Augsburg verpflichtete Fach als Trainer zum 18. April 2008 als Nachfolger von Ralf Loose, um den Verein vor dem drohenden Abstieg aus der 2. Bundesliga zu bewahren. Seinen Einstand dort feierte er am 27. April mit einem Sieg gegen den FC St. Pauli. Im März 2009 wurde bekannt gegeben, dass Fachs Engagement bei Augsburg mit dem Ende der Saison 2008/09 beendet wird. Da sich aber auch nach der Klärung der Zukunft Fachs beim FC Augsburg die sportliche Situation weiter verschärfte, wurde Holger Fach schon vorzeitig am 13. April 2009 beurlaubt.[1]

Nachdem er seinen Vertrag beim FC Augsburg am 21. Januar 2010 aufgelöst hatte, unterschrieb er einen Vertrag beim kasachischen Erstligisten Lokomotive Astana, den er mit seinem Co-Trainer Sascha Franz trainiert. Mit dem Verein gewann Fach im November 2010 den kasachischen Pokal durch ein 1:0 im Finale gegen Schachtjor Karaganda.

Erfolge Bearbeiten

Bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul gewann er mit der Fußballnationalmannschaft der Bundesrepublik die Bronzemedaille und sieben Jahre später mit Borussia Mönchengladbach den DFB-Pokal. Zudem wurde er mit der Borussia im DFB-Pokal 1992 Vizepokalsieger (im Elfmeterschießen des Finales hielt Jörg Sievers gegen Holger Fach) und mit Bayer Leverkusen 1997 Vizemeister der Bundesliga. Am 15. November 2010 wurde Fach kasachischer Pokalsieger mit Lokomotive Astana.

Privat Bearbeiten

Holger Fach verursachte einen Streit zwischen Linda Bresonik und Inka Grings, der in der Boulevardpresse des Ruhrgebiets im Februar 2006 zum „Zickenkrieg“ hochstilisiert wurde. Er ging zunächst ein Verhältnis mit der Duisburgerin Inka Grings ein, die zuvor über fünf Jahre lang mit Linda Bresonik eine Beziehung hatte. Nachdem diese Verbindung scheiterte, ging Fach nun eine Beziehung mit Linda Bresonik ein. Daraufhin kam es zum Streit zwischen den Frauen.[2]

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. FCA stellt Trainer frei. In: fcaugsburg.de. 13. April 2009. Abgerufen im 13. April 2009.
  2. stern.de: Frauen-WM: Mit Ecken und Kanten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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