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Dr. Helmut Weber (2008)

Helmut Weber (2008)

Helmut Weber (* 13. Juli 1942 in Würzburg) ist ein deutscher Arzt.

Leben Bearbeiten

Weber wurde am 13. Juli 1942 in Würzburg als Sohn von Moritz Weber und Margarethe Weber geboren. Er ist Enkel von Moritz Weber. Von 1949 bis 1953 besuchte er die Volksschule, von 1953 bis 1962 einige Gymnasien: das Goethe-Gymnasium Karlsruhe, das Markgrafen-Gymnasium Karlsruhe und die „Goetheschule – Freie Waldorfschule Pforzheim“. Ein Jahr später begann er eine kaufmännische Lehre und schloss sie als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung ab. Anschließend war er bei der Firma Rhenania in Karlsruhe als Abteilungsleiter tätig. Währenddessen besuchte er das Abendgymnasium, das er 1966 mit dem Abitur abschloss. Danach studierte er von 1966 bis 1972 an der Universität Düsseldorf das Fach Medizin. Im Jahre 1972 machte er sein Staatsexamen und promovierte zum Dr. med. In der Zeit danach war er Medizinalassistent am St.-Vinzenz-Krankenhaus Düsseldorf. 1973 erhielt er die Approbation als Arzt.

Von 1973 bis 1983 war er Abteilungsleiter beim „Staatlichen Gewerbearzt für den Aufsichtsbezirk Nordrhein“ in Düsseldorf. 1978 wurde er als Facharzt für Arbeitsmedizin anerkannt, 1983 als Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen. Danach erwarb er die Fachkunde für Sozial- und Umweltmedizin. Seit 1983 war er Referatsleiter in den Bereichen Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und vorwiegend Umweltmedizin im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, seit 1984 Ministerialrat. 2000 wurde er ins Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen versetzt, bevor er 2001 in den Ruhestand ging.

Während seiner Zeit im Ministerium erhielt er Lehraufträge von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Weber arbeitete als Vertreter des Ministeriums in verschiedenen Gremien und Arbeitsgruppen mit. Außerdem plante und arbeitete er an vielen Untersuchungen und Projekten, vorwiegend im Bereich der Umweltmedizin (z. B. Lärmstudien, Untersuchungen und Mitarbeit an der Erforschung der Vinylchlorid-Erkrankung, Studien über die Auswirkungen von Dioxinen sowie andere chemische und physikalische Einwirkungen). Er war Vertreter und Berichterstatter der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in der Umweltministerkonferenz (UMK).

Helmut Weber ist verheiratet und lebt heute mit seiner Frau und seinem Sohn in Haan.

Ehrenamtliche Tätigkeit Bearbeiten

Weber ist seit 1959 ehrenamtlich tätig. Unter anderem war er Vorsitzender des Rechtsausschusses der Studentenschaft, Vorsitzender des allgemeinen Studierendenausschusses (AStA), Präsident des Studentenparlaments und Mitglied der Medizinischen Fakultät und des Senats sowie Vorsitzender des Satzungskovents der Universität Düsseldorf. Er war Vorsitzender des Vorstandes und später Vorsitzender des Verwaltungsrates des Studentenwerkes. Danach war er Landesvorstandsmitglied, Landesarzt und Landesschulleiter in NRW des Arbeiter-Samariter-Bundes e.V.

Seit 1981 arbeitet er im „Nichtraucherbund NRW e.V.“ sowie im Folgeverein „Nichtraucher-Schutzbund Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.“ als Landesvorsitzender mit. Außerdem war er von 1995 bis 2009 stellvertretender Bundesvorsitzender des „Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V.“ und ist seit 2002 Moderator des „Nationalen und internationalen Arbeitskreises gegen das Rauchen und für den Nichtraucherschutz“.

Neben gesundheitspolitischen Themen war und ist er auch bei kommunalpolitischen Themen tätig. In der SPD war er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen“ des Bezirkes Niederrhein und Kandidat für den Landtag Nordrhein-Westfalen. Nach seinem Austritt aus der SPD war er von 2004 bis 2005 Vorstandsmitglied, Leiter der Programm- und Wahlkampfkommission sowie Wahlleiter der Partei „Unabhängige Bürger“.

Er ist seit 2001 Sprecher der „Bürgeraktion Haan“. Seit 2006 ist er Sprecher der Bürgerinitiative „Stoppt Preisanstieg! Kosten runter!“. Er war Koordinator bei der Erstellung eines Bürgerleitbildes für die Stadt Haan und ist Sprecher verschiedener Arbeitskreise im Leitbildprozess.

Auszeichnungen Bearbeiten

Werke (Auswahl) Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Verleihungsurkunde des Bundespräsidenten


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