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Allgemein Bearbeiten

Das Helmholtz-Institut Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung ist eine auf dem Ulmer Universitätsgelände befindliche Einrichtung, die sich unter der Leitung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Ulm mit der Batterieforschung für Elekromobilität und der Speicherung alternativer Energien beschäftigt.[1]

Gründung Bearbeiten

Das Helmholtz-Institut Ulm wurde am 1. Januar 2011 in Kooperation vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, und der Universität Ulm gegründet. Assoziierte Partner sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).[2] In der zwischenzeitlichen Ausbauphase sollen 4 neue Professuren erteilt und 35 Mitarbeiter eingestellt werden.[3]

An der Auftaktveranstaltung des HIU am 17. Januar 2011 in Ulm waren neben der fachlichen Spitze, bestehend aus Eberhard Umbach, Karl Joachim Ebeling (Universität Ulm) und Horst Hahn (KIT), auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus und Bundesforschungsministerin Annette Schavan beteiligt.[1]

Forschung Bearbeiten

Die Forschungsschwerpunkte des neuen Helmholtz-Instituts liegen in der elektrochemischen Grundlagenforschung, Materialforschung, Theorie und Modellierung (elektro)chemischer Prozesse sowie übergreifenden Systembetrachtung, wie beispielsweise Batteriemanagement und Materialverfügbarkeit. Außerdem werden Analysemethoden zur Erforschung atomarer Prozesse während des Lade- und Entladevorgangs entwickelt. Eine Schlüsselrolle trägt hierbei die Forschung auf dem Gebiet der Lithium-Ionen-Technologie.[4]

Derzeit besteht in Deutschland ein erhebliches Defizit in der Grundlagenforschung in diesem Bereich. Ein umfassendes Verständnis der elektrochemischen Prozesse aber ist unumgänglich, um die Entwicklung der nächsten und übernächsten Generation an Lithiumionen-Batterien zu realisieren. Durch die Kooperation mit den assoziierten Partnern ZSW und DLR kann die Arbeit des HIU das ganze Spektrum dieses Forschungsgebiets, von der Grundlagenforschung bis hin zu den möglichen Anwendungen, in allen relevanten Bereichen abdecken. Eine Erste Zusammenarbeit zwischen den vier Partnern startete bereits 2009 mit dem BMBF-Kompetenzverbund Süd Elektrochemie für Elektromobilität.[1]

Das HIU ist als Außenstelle des Karlsruher Instituts für Technologie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr.[1]

Organisation und Struktur Bearbeiten

Das Helmholtz-Institut Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung(HIU) ist eines von mehreren Großprojekten innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft unter Koordination des KIT und soll eine Brücke zwischen den Standorten Ulm Und Karlsruhe schlagen.

Als Helmholtz-Einrichtung wird das HIU zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und zu zehn Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert. Das DLR finanziert eine Professur mit einer Arbeitsgruppe. Das jährliche Budget des HIU beläuft sich auf 5 Millionen Euro.

Intern ist das Helmholtz-Institut Ulm in fünf Forschungsbereiche unterteilt, die wiederum verschiedene Forschungsgruppen beinhalten. Zum Forschungsbereich Elektrochemie zählen die Forschungsgruppen für Festkörper-Elektrochemie, Grundlagen der Elektrochemie und Wechselwirkung Material-Elektrolyt. Im Bereich der Materialforschung beschäftigen sich die verschiedenen Forschungsgruppen ebenfalls mit Festkörper-Chemie. Zusätzlich fallen auch die Gruppen Komposite/Hybridmaterialien und Nanomaterialien und Nano-/Mikrostruktur in diesen Bereich. Im Forschungsbereich Systeme zählen die Bereiche Batterie-Management und Monitoring, Systemarchitektur und Ressourcen, Umwelt, Nachhaltigkeit. Der Forschungsbereich Theorie fasst die Forschungsgruppen Multiskalenmodellierung, Elementarprozesse und Multiphysikalische Elektrochemische Modellierung zusammen, während sich der Bereich Methoden mit In‐situ Batterie Charakterisierung beschäftigt. Eine weitere Abteilung übernimmt gesondert die Verwaltung des Institutes.[5]

Die Leitung des Helmholtz-Instituts obliegt seit der Gründung dem Direktorium des HIU. Dieses besteht aus Horst Hahn, Mitglied des Karlsruher Instituts für Technologie und Gründungsdirektor des HIU, Dieter Kolb und Axel Groß, Angestellte der Universität Ulm, und Werner Tillmetz, Mitarbeiter des ZSW. Im Jahr 2013 soll dem Helmholtz-Institut eine neue Behausung zuteil werden, die dem Land Baden-Württemberg und der Universität Ulm eine Summe von 12 Millionen Euro kosten und eine Arbeitsstätte für 80 Beschäftigte darstellen wird.[1]

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Presseinformation des KIT, Presseinformation des KIT zum Start des HIU
  2. Artikel auf uni-ulm.de, Presseinformation der Universität Ulm zum Start des HIU
  3. Hermann, Nachrichten der Helmholtz-Gemeinschaft, Ausgabe Februar 2011
  4. Start für das Helmholtz-Institut, Artikel auf chemie.de vom 19.01.2011
  5. Präsentation des KIT, "Helmholtz-Institut Ulm (HIU) Elektrochemische Energiespeicherung"

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