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Helga Mees (* 12. Juli 1937 in Saarbrücken) ist eine ehemalige deutsche Fechterin, die als Juniorin 1955 für das Saarland antrat und Zweite beim Juniorenweltkriterium wurde.

Die deutsche Meisterin mit dem Florett von 1960 und 1961 nahm ab 1958 an Fechtweltmeisterschaften teil und gewann mit der Mannschaft 1958 Silber und 1959 Bronze. Bei den Olympischen Spielen 1960 wurde sie mit der Mannschaft Vierte.

Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio gelang ihr im Einzelwettbewerb der Einzug in die Finalrunde, wo sie nach der ersten Serie mit der Ungarin Ildikó Rejtő und der Italienerin Antonella Ragno-Lonzi gleichauf lag. Im Stechen gewann die Ungarin Gold vor Helga Mees und Antonella Ragno. Im Mannschaftswettbewerb scheiterten Heidi Schmid, Gudrun Theuerkauff, Rosemarie Scherberger und Helga Mees im Halbfinale an den späteren Olympiasiegerinnen aus Ungarn. Im kleinen Finale fochten die Deutschen gegen die Italienerinnen und gewannen Bronze.

Nach ihrer Heirat mit einem Ringer nahm sie als Helga Volz-Mees an den Olympischen Spielen 1968 teil. Mit der Mannschaft belegte sie hier den fünften Platz.

Literatur Bearbeiten

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: Mexico 1968. Unsere Mannschaft, Frankfurt 1968


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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